Fort- und Weiterbildung: Mit Bildungsmaßnahmen ins Personalmanagement aufsteigen

Fort- und Weiterbildung: Mit Bildungsmaßnahmen ins Personalmanagement aufsteigen

Viele Mitarbeiter kommen in ihrem Berufsleben irgendwann an einen Punkt, an dem sie innerhalb ihres Jobs vor neue Anforderungen gestellt werden. Um mit diesen zurechtzukommen oder sogar einen Schritt weiterzukommen, hilft ihnen eine Fortbildung. Andere wiederum wollen ihre Qualifikationen gezielt erweitern und sich vielleicht sogar nochmal ganz neu orientieren. Bei dieser Erweiterung der Qualifikationen kann eine Weiterbildung hilfreich sein.

Im Personalmanagement einer Firma ist für Arbeitgeber in der Regel die Fortbildung relevanter, da sie sich konkret auf den bereits ausgeübten Job bezieht. Doch auch mit Weiterbildungen können Mitarbeiter gefördert werden. Die Begriffe Fortbildung und Weiterbildung werden oft synonym genutzt. Dies ist allerdings nicht korrekt, da zwei unterschiedliche Bildungsmaßnahmen damit gemeint sind.

    Fortbildung vs. Weiterbildung: Das sind die Unterschiede

    1. Fortbildung

    Bei einer Fortbildung geht es konkret darum, dass sich Mitarbeiter in ihrem bestehenden Job weiterentwickeln. Fortbildungen sind im Berufsbildungsgesetzt geregelt. Dieses Gesetz besagt zum Beispiel, dass es nötig ist, für eine Fortbildung einen Berufsabschluss sowie Berufserfahrung zu haben. Eine Fortbildung kann dabei vier verschiedene Ziele verfolgen:

    1. Erhaltungsfortbildung: Bei einer Erhaltungsfortbildung geht es darum, die Fähigkeiten einer Person nach einer beruflichen Pause wieder aufzufrischen, sowie fachliches Wissen und spezifische Neuerungen zu reaktivieren.
    2. Anpassungsfortbildung: Die Bildungsmaßnahme soll die sogenannte berufliche Handlungsfähigkeit im laufenden Job anpassen und stärken. Berufliche Handlungsfähigkeit meint dabei die Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kenntnisse, die nötig sind, um den aktuellen Job ausüben zu können.
    3. Erweiterungsfortbildung: Bei dieser Maßnahme geht es darum, die Qualifikation von Mitarbeitern, die mehr Verantwortung übernehmen wollen, zu erweitern.
    4. Aufstiegsfortbildung: Die Bildungsmaßnahme ist meist die Grundlage für eine Beförderung. Sie soll es ermöglichen, neue Aufgaben im Betrieb zu übernehmen oder innerhalb des Unternehmens aufzusteigen.
    Fortbildungen werden sowohl von Kammern und Berufsverbänden als auch von Fort- und Weiterbildungsträgern angeboten. Eine Fortbildung kann nur machen, wer sich gerade in einem Job befindet und im Rahmen dieses Jobs hinzulernen möchte.

    Finanzierung von Fortbildungen

    Die Kosten für eine Fortbildung trägt in der Regel der Arbeitnehmer. Schließlich ist es ihm daran gelegen, dass der Mitarbeiter in seinem Unternehmen konstant gute Leistungen erbringt oder sich sogar noch verbessert.

    Beispiele für eine Fortbildung

    Wer vom Sachbearbeiter zum Teamleiter ernannt werden soll, der benötigt eine Fortbildung im Bereich Mitarbeiterführung. Auch wer vom Personalreferenten ins Personalmanagement wechselt, benötigt eine Aufstiegsfortbildung. Wer aus einer Elternzeit oder einem Sabbatical zurück in seinen alten Job kommt, benötigt möglicherweise eine Erhaltungsfortbildung, um für die Tätigkeit wieder auf den neuesten Stand gebracht zu werden. Schließlich können sich Prozesse, Tools oder Arbeitsweisen innerhalb weniger Monate ändern.

    2. Weiterbildung

    Eine Weiterbildung ist im Unterschied zur Fortbildung nichts, was sich konkret auf den aktuellen Job bezieht. Sie kann darauf abzielen, künftig in einem ganz anderen Bereich zu arbeiten. Auch aus der Arbeitslosigkeit heraus machen Weiterbildungen Sinn, um auf dem Arbeitsmarkt aus einer breiteren Masse an Jobangeboten wählen zu können. Meist erfolgen Weiterbildungen aus der eigenen Motivation heraus, wenn Mitarbeiter ihre Qualifikationen erweitern wollen.

    Zwischen Weiterbildung und Fortbildung gibt es Unterschiede © Blue Planet Studio – Adobe Stock

    Wer sich beruflich neu ausrichten möchte, kommt in vielen Branchen um eine Weiterbildung nicht herum, außer es ergibt sich durch Zufall ein Quereinstieg. Doch selbst dann ist es nützlich bereits Verständnis für das neue Themenfeld mitzubringen. Weiterbildungen können in Form von Kursen oder auch einem Studium in Angriff genommen werden. Umschulungen sind ebenfalls eine Form der Weiterbildung und können Mitarbeitern eine gänzlich neue berufliche Richtung aufzeigen. Auch eine weitere Ausbildung ist eine Variante der Weiterbildung. Eine Weiterbildung wird mit einem Zertifikat besiegelt.

    Wer sich aktuell in einem Job befindet, bekommt die Weiterbildung sehr wahrscheinlich nicht vom Arbeitgeber bezahlt, wenn sie thematisch in einen völlig anderen Bereich geht. Es kann jedoch auch passieren, dass der Arbeitgeber die Weiterbildung finanziell unterstützt, da er möglicherweise doch von den neuen Skills des Mitarbeiters profitieren kann. Außerdem kann die Unterstützung der Bereitwilligkeit des Mitarbeiters, noch etwas Neues zu lernen, die Bindung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer stärken.

    Um eine Weiterbildung zu machen, muss man sich nicht in einem festen Arbeitsverhältnis befinden. Sie kann zu jederzeit relevant werden und zahlt auf den Trend des „Lifelong Learning“, also das lebenslange Lernen ein. Beim lebenslangen Lernen geht es darum, Menschen zu befähigen, ihre gesamte Lebenszeit zum Lernen zu nutzen und immer wieder offen für Neues zu sein. Dies ist sowohl auf privater Ebene möglich als auch beruflich.

    Ein weiterer Trend im Bereich Fort- und Weiterbildung ist das Microlearning. Es bezeichnet das Erlernen neuer Inhalte und Fähigkeiten mittels kleinerer Lerneinheiten. Die Dauer solcher Lerneinheiten bewegt sich zwischen zwei und fünfzehn Minuten. Im Vordergrund steht bei dieser Methode das spaßige Aneignen von neuem Wissen, das Anregen zum eigenen Nachdenken und die konstante Motivation.

    Finanzierung von Weiterbildungen

    Für die Finanzierung von Weiterbildungen gibt es die Möglichkeit, staatliche Fördergelder in Anspruch zu nehmen, die zum Beispiel der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung gestellt werden. Dies wird dann relevant, wenn der aktuelle Arbeitgeber die Weiterbildung finanziell nicht unterstützt.

    Zertifizierte Weiterbildungen werden von verschiedenen Plattformen angeboten sowie von Industrie und Handelskammern (IHK), dem TÜV, Hochschulen oder Fernuniversitäten. Auch die Arbeitsagenturen verfügen in der Regel über ein großes Weiterbildungsangebot, das nicht nur für Arbeitslose gedacht ist. Arbeitslose profitieren aber zum Beispiel über den Bildungsgutschein oder den Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein von finanzieller Unterstützung bei Weiterbildungen.

    Beispiele für Weiterbildungen: Wer bereits als Finanzbuchhalter arbeitet und nun lieber Bilanzbuchhalter werden möchte, der kann mit der entsprechenden Weiterbildung diesem Ziel näher kommen. Gelernte Redakteure, die ins Social Media Marketing einsteigen wollen, benötigen eine Weiterbildung zum Social Media Manager, um mit den jeweiligen Plattformen arbeiten zu können.

    Fort- und Weiterbildung: Diese Herausforderungen birgt das Thema im Betrieb

    Die Herausforderungen in Betrieben liegen darin zu erkennen, wann Mitarbeiter eine Fortbildung benötigen. Nicht immer erkennen sie ihr Bedürfnis von alleine und es ist die Aufgabe der Personalabteilung, die Mitarbeiter im Blick zu halten und zum richtigen Zeitpunkt zu handeln und entsprechende Angebote vorzuschlagen.

    Wenn Mitarbeiter nach einer Fortbildung fragen, ohne dass dieser Bedarf auf Personalebene bereits bekannt war, gilt es zu evaluieren, ob der Fortbildungsbedarf berechtigt ist. Schließlich werden Fortbildungen häufig von Arbeitgebern finanziert, da sie von der besseren Leistung der Mitarbeiter profitieren.

    Einige Firmen gewähren ihren Mitarbeitern ein gewisses Fort- und Weiterbildungsbudget pro Jahr. Zum Teil werden solche zusätzlichen Leistungen sogar für das HR-Marketing genutzt. Firmen wollen sich als attraktiver Arbeitgeber positionieren, indem sie die Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter aktiv unterstützen.

    Fort- und Weiterbildung ist im Personalwesen in vielen Bereichen relevant

    Für HR-Mitarbeiter wird das Thema Fort- und Weiterbildung auf vielen Ebenen relevant. Schließlich gibt es nicht nur die Möglichkeit sich vom Sachbearbeiter zum Manager weiterzuentwickeln, sondern auch innerhalb des Personalwesens viele Bereiche, in denen es gilt auf dem Laufenden zu bleiben.

    HR-Mitarbeiter wissen um die Wichtigkeit von Fort- und Weiterbildungen © snowing12 – Adobe Stock

    Schließlich wächst mit der fortschreitenden Digitalisierung auch der Anspruch an die Mitarbeiter und bestehende Arbeitsprozesse befinden sich im Wandel. Um den Anschluss nicht zu verpassen und die Mitarbeiter regelmäßig auf denselben Stand zu bringen, sind Fortbildungen ein probates Mittel. Ob Erhaltungsfortbildungen, um Mitarbeiter nach der Elternzeit oder dem Sabbatical wieder abzuholen oder Anpassungsfortbildungen, um neue Softwares im Betrieb einzuführen: Die meisten Fortbildungen haben ihre Berechtigung und sollten von Arbeitgebern unterstützt werden, da sie schließlich davon profitieren. 

    Wer sich von seinem aktuellen Stand aus weiterentwickeln möchte und neue Qualifikationen gewinnen möchte, der hat im Human Resources- bzw. Personalbereich verschiedene Möglichkeiten.

    Als Sachbearbeiter ins Personalmanagement: Diese Fort- und Weiterbildungsoptionen gibt es

    Jeder Mitarbeiter im Personalwesen wird ab einem gewissen Punkt in seiner Karriere sehr wahrscheinlich mit einem eigenen Fort- oder Weiterbildungsbedarf konfrontiert sein. Schließlich beschäftigen sich Personaler viel mit möglichen Bildungsmaßnahmen für Mitarbeiter des Betriebs, damit diese bei allen gängigen Themen auf dem neuesten Stand sind. Damit die Mitarbeiter kompetent und gezielt beraten werden können, benötigen auch die Mitarbeiter der HR-Abteilung regelmäßig Fort- und Weiterbildungen zum Thema Personal beziehungsweise Fortbildung im Personalmanagement.

    Fortbildungen können dabei in verschiedenen Bereichen erfolgen:

    Um sich beruflich weiterzuentwickeln und auf der Karriereleiter eine Sprosse nach oben zu klettern, sind Weiterbildungen relevant. Schließlich ist es auch möglich, in den Personalbereich zu wechseln, ohne vorher in diesem Bereich gearbeitet zu haben.

    Wer zukünftig Personalaufgaben im Unternehmen übernehmen will, benötigt:

    • Kenntnisse in der Personalführung
    • Wissen zur Personalplanung
    • Teile der Betriebswirtschaftslehre

    In der Regel lässt sich dieser Bedarf an Fortbildung im Personalmanagement in diese vier Segmente gliedern:

    • Fachkaufmann/-frau
    • Betriebswirt/in
    • Zertifikatslehrgänge
    • Studium

    Für alle diese Ziele gibt es unterschiedliche Herangehensweisen. Diese hängen stark vom Anspruch des Mitarbeiters ab sowie von den Voraussetzungen, die zum Beispiel für ein Studium vonnöten sind. Für ein Studium an einer Universität braucht man Abitur, für ein Studium an einer Fachhochschule mindestens Fachabitur.

    Mit diesen 4 Fragen den Weiterbildungsbedarf evaluieren 

    Mit einem Studium an einer zertifizierten Hochschule oder sogar einem Hochschulstudium können zum Beispiel Personalsachbearbeiter ihr Wissen erweitern und einen qualifizierenden Abschluss erwerben. Doch auch Fortbildungen für Personalsachbearbeiter beim TÜV oder bei einer Kammer sollten in Betracht gezogen werden.

    Um als Führungskraft den Weiterbildungsbedarf eines Sachbearbeiters zu evaluieren, sollten diese 4 Fragen im Fokus stehen:

    1. Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?
    2. Welche Studiengänge gibt es im Personalwesen und welche Zulassungsbeschränkungen gibt es?
    3. Welche Art der Weiterbildung kann im Personalwesen berufsbegleitend durchgeführt werden?
    4. Bei welchen Anbietern können Weiterbildungen im Personalwesen durchgeführt werden?
    Führungskräfte sollten den Weiterbildungsbedarf im eigenen Team stets auf dem Schirm haben © Drobot Dean – Adobe Stock

    Mögliche Studiengänge im Personalbereich

    Wer sich für ein Studium entscheidet, hat in der Regel die Auswahl aus diesen Optionen

    • HR-Management
    • Personal- und Organisationsentwicklung
    • Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Personal
    • Personalentwicklung
    • Wirtschaftspsychologie
    • Personalmanagement

    In einigen Bundesländern ist es mittlerweile sogar möglich, auch ohne Abitur ein HR-Studium aufzunehmen. Für ein berufsbegleitendes Studium, das ohne Abitur begonnen werden soll, muss die fachliche und persönliche Eignung für die Aufnahme an der Hochschule bestätigt werden.

    Ein Studium ist nicht für jeden die geeignete Weiterbildungsmaßnahme

    Ein Studium vermittelt fundiertes Wissen, bedeutet allerdings auch eine Beschäftigung für drei bis neun Semester (je nach Bachelor- oder Masterstudiengang). Nicht alle Hochschulen bieten Studiengänge auch berufsbegleitend an, sodass es für jemanden, der bereits mit beiden Beinen im Beruf steht häufig schwierig ist, den Job ruhen zu lassen und (zurück) an die Universität oder Hochschule zu gehen. Außerdem ist das in den Seminaren vermittelte Wissen häufig sehr theoretisch. Dafür öffnet ein Studienabschluss viele berufliche Türen und ermöglicht Führungspositionen in Unternehmen in relativ kurzer Zeit.

    Zu studieren ist nicht nur mit Vollpräsenz an einer Universität möglich, sondern auch aus der Ferne. Fernhochschulen in ganz Deutschland (die bekannteste ist wohl die FernUniversität Hagen) bieten zahlreiche Studiengänge aus dem Personalbereich an. Wer sich für ein Fernstudium oder einen Fernlehrgang entscheidet, sollte darauf achten, dass diese von der ZFU, der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht zertifiziert sind.

    Wer nicht so viel Zeit aufwenden will, wie es ein Studium verlangt oder nicht über die entsprechenden Hochschulqualifikationen verfügt, der hat natürlich auch noch viele andere Möglichkeiten, das Thema Weiterbildung anzugehen. Auch aus finanzieller Sicht kann ein Studium eine große Belastung sein, zumindest wenn es nicht berufsbegleitend gemacht wird, sondern die gesamte Zeit einer Person beansprucht, die dann für den Gelderwerb fehlt.

    Weiterbildungen für Personalsachbearbeiter: Diese 6 Optionen gibt es

    Personalsachbearbeiter haben verschiedene Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln, auch ohne Studium. Gängige Lehrgänge im Personalwesen sind unter anderem:

    1. Eine Weiterbildung zum Personalfachkaufmann/-frau
    2. Weiterbildung zum Personalreferent/-in
    3. Weiterbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt in der Personalwirtschaft
    4. Weiterbildung im Bereich Personalmanagement
    5. Weiterbildung in der Personalentwicklung
    6. Weiterbildung im Human Resource-Management

    Das Angebot an Weiterbildungsoptionen in Deutschland ist riesig. Zum Teil ist es gar nicht so einfach, gute und seriöse Anbieter zu erkennen.

    Checkliste: Woran lässt sich ein gutes Fort- oder Weiterbildungsangebot erkennen?

    Bei der Erkennung eines guten Bildungsangebotes, hilft eine Checkliste. Diese sollten Sie Punkt für Punkt durchgehen und sich Notizen machen, bevor Sie entweder für sich oder für Mitarbeiter ein Fort- oder Weiterbildungsangebot buchen:

    AnforderungNotizen
    Welches Ziel wird mit der Weiterbildung verfolgt?
    Kann die vorliegende Weiterbildung zum Ziel führen?
    Welcher Lerntyp sind sie? Auditiv, visuell, motorisch oder kommunikativ?
    Passt das vorliegende Angebot zu Ihrem Lerntyp?
    Welche Unterrichtsform wählt die Weiterbildung? Präsenz, E-Learning, Gruppenarbeit, Einzelarbeit?
    Gibt es Praxiselemente in der Weiterbildung?
    Wie ist der Internetauftritt des Anbieters für Weiterbildungen? Beantwortet die Website alle relevanten Fragen und verzeichnet sowohl Referenzen als auch Einblicke in die Kurse?
    Wie ist der Anbieter der Weiterbildung bewertet? Was sagen die Kundenmeinungen auf der eigenen Website sowie Bewertungsplattformen im Internet?
    Gibt es umfangreiches Informationsmaterial, das alle Fragen beantwortet? Wann, wo, wie, was, wer, wie viel und wie teuer?
    Arbeitet der Anbieter auf der Basis eines zertifizierten Systems zur Sicherung der Qualität des Weiterbildungsangebotes?
    Wird das Weiterbildungsangebot mit einer entsprechenden Prüfung abgeschlossen?
    Wie war der Kontakt mit dem Anbieter? Gibt es einen persönlichen, kompetenten Support für Rückfragen oder eine Erstberatung?

    Nur wenn ein Angebot wirklich die gewünschten Kriterien erfüllt, erfolgsversprechend scheint und zudem seriös, sollte es tatsächlich in Anspruch genommen werden. Leider gibt es im Bereich der Weiterbildungen und Lehrgänge auch schwarze Schafe, die zum Beispiel nicht zertifizierte Kurse anbieten. Damit ist Mitarbeitern im Personal dann nur wenig geholfen, da ihre Abschlüsse dann möglicherweise nicht anerkannt werden.

    Fazit: Fort- und Weiterbildung ist in verschiedenen Bereichen möglich

    Fort- und Weiterbildung ist im Personalwesen ein Thema, das regelmäßig aufkommt. Nicht nur die Mitarbeiter in Betrieben benötigen regelmäßig Fortbildungen, sondern auch für die Personaler ist konstante Fortbildung wichtig. Wer sich nicht nur in seinem bestehenden Job fortbilden will, sondern auch die nächste Karrierestufe erreichen oder vielleicht sogar nochmal etwas ganz anderes machen möchte, der benötigt statt einer Fort- eine Weiterbildung.

    Während Fortbildungen nur aus dem Job heraus gemacht werden können und häufig auch vom Arbeitgeber finanziert werden, lassen sich Weiterbildungen auch ohne Arbeitgeber im Rücken durchführen. Eine beliebte Option für eine Weiterbildung ist ein Studium, das viele Türen öffnet, doch hat nicht jeder die Möglichkeit an eine Universität oder Fachhochschule zu gehen. Wer als Personalsachbearbeiter ins Personalmanagement aufsteigen möchte, kommt ohne entsprechende Weiterbildungen nicht aus. Während mit einem Studium relativ schnell hohe Positionen erreicht werden können, ist es für Sachbearbeiter ohne Studienhintergrund meist etwas aufwändiger, aufzusteigen.

    Im Rahmen der Personalentwicklung können Mitarbeiter aber gezielt in eine solche Richtung entwickelt werden, wenn sie das Potenzial und die Lust haben. Entscheidend für alle Fort- und Weiterbildungsangebote ist, dass es sich um ein seriöses Angebot handelt, das die Anforderungen abdeckt, die eine Person an eine Bildungsmaßnahme hat. Schließlich hat jeder andere Ziele, andere Ansprüche an ein Bildungsangebot und lernt auch auf eine andere Art und Weise.

    Autor: Redaktion Personalwissen