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Wie unterstützt eine Weiterbildung im Personalwesen oder eine Fortbildung im Personalmanagement Sachbearbeiter?

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Weiterbildung im Personalwesen

Eine lebenslange Fort- und Weiterbildung ist im beruflichen Umfeld eine der wichtigsten Notwendigkeiten. Vor allem in Bezug auf das Thema Fortbildung steckt in dem Sprichwort: „Stillstand ist Rückschritt“ viel Wahrheit. Das Nutzen von Weiterbildungsangeboten ist für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter essenziell. Aus diesem Grund wird es global zu einem immer stärkeren Trend sich professionell weiterzubilden, um in Zeiten der Digitalisierung und Globalisierung Schritt zu halten. Dies gilt gleichermaßen für Angestellte im Personalmanagement und jeden Personalsachbearbeiter. Eine Weiterbildung im Personalwesen oder Fortbildung im Personalmanagement stellen gezielte und erfolgversprechende Methoden dar, Personalsachbearbeiter zielgerichtet weiterzuentwickeln und die fachlichen und persönlichen Skills zu professionalisieren.

    Fort- und Weiterbildungen für Personalsachbearbeiter

    Personaler befassen sich aus beruflichen Gründen zu einem Großteil ihrer Tätigkeit mit dem Themenkomplex Fort- und Weiterbildung. Sie erarbeiten sich die theoretischen und praktischen Kenntnisse über Fachfortbildungen für alle Berufszweige und beraten Führungskräfte kompetent. Ihr Fokus gilt dem Ziel, Mitarbeiter durch stringente Schulungsmaßnahmen innerbetrieblich professionell stärken zu können.

    Aufgrund ihres persönlichen Interesses für das Thema Fortbildung liegt es auf der Hand, dass Personalsachbearbeiter ebenfalls hochwertige Weiterbildungsangebote nutzen möchten. Um persönlich, fachlich und kompetent beraten zu können, benötigen auch Mitarbeiter im Personalmanagement gezielte Fachfortbildungen. Diese können sich auf fachliche Details oder auf Themen wie Coaching, Motivation oder Gender Diversity beziehen.

    Neben einem Zertifikatsstudium an einer Fernhochschule, haben Personalsachbearbeiter des Weiteren die Perspektive, ein Studium an einer Hochschule zu absolvieren, wenn die persönlichen Voraussetzungen hierfür gegeben sind. Sowohl eine Weiterbildung sowie ein Studium zu einem spezialisierten HR-Thema stellen zielführende Möglichkeiten dar, fachliches Know-how und einen kompetenten Abschluss zu erwerben, der karriereförderlich ist.

    Da das Angebot für eine Weiterbildung im Personalwesen vielfältig ist, kommen bei Personalsachbearbeitern und verantwortlichen Führungskräften in der HR-Abteilung umfangreiche Fragestellungen auf:

    • Welche Weiterbildungen gibt es?
    • Welche Studiengänge werden im Personalwesen angeboten und wie sind die Voraussetzungen zur Zulassung?
    • Gibt es Alternativen für Personalsachbearbeiter mit besonderen Anforderungen?
    • Wann ist die Weiterbildung im Personalwesen berufsbegleitend möglich?
    • Welche Anbieter haben Weiterbildungen im Personalwesen im Angebot?

    Welche Weiterbildungen im Personalwesen gibt es?

    Auf dem Fortbildungsmarkt sind unterschiedliche Weiterbildungen im Personalwesen sowie Fortbildungen im Personalmanagement verfügbar. Die Ausprägungen und Möglichkeiten in Bezug auf die Lernform und den Lernort sind vielfältig. Personalsachbearbeiter, die seit Jahren im Berufsleben stehen und den nächsten Karriereschritt gehen möchten, finden deutschlandweit lokale Angebote von zertifizierten Bildungseinrichtungen. Gleichzeitig ist es möglich, bei einer qualifizierten Fernhochschule Kurse zu belegen. Neben dem Erlangen eines weiteren Abschlusses durch ein Zertifikatsstudium steht hierbei vor allem die zielgerichtete Vermittlung von Fachwissen im Fokus. Dies befähigt Personalsachbearbeiter, im eigenen Unternehmen noch kompetenter und fachlich versierter tätig zu sein.

    Genereller Tipp: Achten Sie auf Inhalte und Anbieter

    Der Weiterbildungsmarkt in Deutschland hält ein unglaublich großes Fortbildungsangebot vor und wirbt eindringlich für unterschiedliche Kurse im HR-Bereich. Bei einem vielfältigen Angebot entscheiden oft kleine Nuancen über die Qualität des Angebotes. In manchen Fällen ähneln sich die Ausbildungsinhalte, trotzdem differiert die Abschlussbezeichnung. Weitere Kurse integrieren einen Großteil von relevanten HR-Themen, sind jedoch letztendlich nicht äquivalent zur IHK-Fachfortbildung und erhalten aus diesem Grund kein IHK-Zertifikat.

    Interessenten sollten aus diesem Grund bei der Kurswahl nicht ausschließlich auf Ihre persönlichen Möglichkeiten und Präferenzen, wie Studiendauer oder Art der Fortbildung achten, sondern vor allem auf die Inhalte. Prüfen Sie die Studieninformationen intensiv und eruieren Sie, dass die Prüfung vor einer Industrie- und Handelskammer abgelegt werden muss. Dann hat eine Weiterbildung im Personalwesen, im beruflichen Umfeld echte Relevanz. Da jegliche Fortbildung und Weiterbildung im Personalmanagement dem eigenen Fortkommen dienen soll, ist es zielführend darauf zu achten, dass der Abschluss von Arbeitgebern anerkannt wird und Inhalte vermittelt, die auf dem modernen Arbeitsmarkt gefordert werden.

    Die wichtigsten Angebote zu Weiterbildung im Personalwesen

    Die folgenden Kurse und Lehrgänge sind als Weiterbildungen im Personalwesen und zur Fortbildung im Personalwesen geeignet:

    Lehrgang Voraussetzungen Schwerpunkt
    Personalfachkaufmann /-frau Ausbildung im Personalbereich oder in einem verwandten Bereich Professionelle Personalarbeit
    Personalreferent /-in Ausbildung im Personal-bereich und Interesse an Personalthemen, Quereinstieg möglich Theoretische Grundlagen der Personalplanung und der Kommunikationsfähigkeit im Unternehmen
    Staatlich geprüfter Betriebswirt in der Personalwirtschaft Abschluss Sekundarstufe I, Berufserfahrung im Personalbereich Professionelle Arbeit mit Kennzahlen im Personal-bereich sowie nutzen-orientierte Kommunikation
    Personalmanagement Berufserfahrung und Kenntnisse in BWL positiv, Quereinstieg möglich Schnittstellenfunktion im Bereich Recruiting, sowie Aus- und Weiterbildung
    Human-Resource-Management oder Personalentwicklung Berufserfahrung und Kenntnisse in BWL positiv, Quereinstieg möglich Personalentwicklung sowie Bildungsmanagement im Unternehmen

     

    Personalfachkaufmann/Personalfachkauffrau: Informationen zur Aufstiegsfortbildung

    Bei der Ausbildung zum Personalfachkaufmann oder zur Personalfachkauffrau handelt es sich um eine Weiterbildung im Personalwesen, deren Abschluss bundesweit von den Industrie- und Handelskammern verliehen wird. Tiefergehende Informationen oder eine fachliche Auskunft zu dieser Fortbildung erhält man authentisch und zielgerichtet vor allem in einer persönlichen Beratung bei einer der örtlichen IHK. Es handelt sich bei dieser Weiterbildung Personalwesen um eine sogenannte Aufstiegsfortbildung.

    Info: Mit dem Begriff Aufstiegsfortbildung wird eine Maßnahme bezeichnet, die auf eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung aufbaut. Ziel der Fortbildung ist es, mehr Verantwortung im eigenen Arbeitsbereich zu übernehmen und sich beruflich sowie im persönlichen Gehaltsgefüge weiterzuentwickeln.

    Die Grundelemente der Weiterbildung zum geprüften Personalkaufmann bestehen aus:

    • Theoretischen und praktischen Informationen aus dem Arbeitsumfeld eines Personalsachbearbeiters
    • Elementen der Organisation und professionelle Durchführung der Personalarbeit
    • Personalmarketing und Personalcontrolling

    Des Weiteren beleuchtet der Kurs intensiv, wie Mitarbeitergespräche aufgebaut und strukturiert sein sollten, und erarbeitet Vorschläge zu einer nutzenorientierten Kommunikation und Präsentation. Wie bei allen Weiterbildungen im Personalwesen integriert die Aufstiegsfortbildung zum Personalfachkaufmann oder zur Personalfachkauffrau rechtliche Rahmenbedingungen.

    Voraussetzungen, um zu einer Prüfung bei der IHK zugelassen zu werden

    Da es sich um eine Aufstiegsfortbildung handelt, steht eine fundierte Berufsausbildung im Personalbereich an erster Stelle. Es ist ebenso möglich, in einem verwandten kaufmännischen Tätigkeitsbereich Berufserfahrung mitzubringen. Genaue Informationen zu den Qualifikationswegen bieten die örtlichen Industrie- und Handelskammern.

    Auf Basis der persönlichen Umstände ist es möglich, die Aufstiegsfortbildung zum Personalfachkaufmann/ – frau als Weiterbildung im Personalwesen berufsbegleitend durchzuführen. In Abend- oder Wochenendkursen werden in diesem Fall in mehreren Monaten die Ausbildungsinhalte vermittelt. Belegen Sie diese Fortbildung an einer Fernhochschule haben Sie den Vorteil, dass sie in Bezug auf die Studienzeiten flexibel sind. Vollzeitkurse, die innerhalb von wenigen Wochen beendet sind, werden alternativ angeboten. Am Ende der Weiterbildung steht eine mündliche und schriftliche Prüfung vor der örtlichen Industrie- und Handelskammer.

    Personalreferenten / zur Personalreferentin: Informationen zur Weiterbildung

    Die Tätigkeit als Personalreferent stellt eine abwechslungsreiche und vielfältige Aufgabe dar. Personalreferenten haben die für ein Unternehmen essenzielle Verpflichtung, das beste Personal zu rekrutieren und effizient an den eigenen Betrieb zu binden. In Zeiten des Fachkräftemangels und im sogenannten „war for talents“ wird es für jedes Unternehmen entscheidend, die geeignetsten Mitarbeiter und Talente auf dem Arbeitsmarkt zielgerichtet anzusprechen. Dies geschieht vor allem auf Social-Media-Kanälen oder in einschlägigen Online-Stellenportalen. Innerbetrieblich spielt ein professionelles Employer Branding und die Karriereseite des Betriebs eine entscheidende Rolle.

    Eine Weiterbildung zum Personalreferenten oder zur Personalreferentin ist aufgrund der Relevanz für Unternehmen eine wichtige und für den Mitarbeiter karrierefördernde Maßnahme. Da keine bundeseinheitlichen Standards für diese Fortbildung im Personalmanagement bestehen, ist es für Personalsachbearbeiter bedeutend, sich eingehend über die angebotenen Kursinhalte zu informieren und abzuwägen, welcher Anbieter den größten Benefit für die eigene Karriere bietet.

    Neben vielen praktischen Informationen und Übungen beinhaltet eine Weiterbildung zum Personalreferenten vor allem die theoretischen Grundlagen im Bereich der Personalplanung. Wichtige Inhaltsbereiche der Fachfortbildung sind zum Beispiel die fundamentalen Sachverhalte der Betriebswirtschaft und des Personalcontrollings oder der lukrative und wichtige Fachbereich Personalführung- und Entwicklung. Die rechtlichen Rahmenbedingungen und Gesetzesvorschriften werden ebenso eingehend behandelt wie nutzenorientierte Kommunikationsmethoden und Grundlagen zu Präsentationsfähigkeiten und Rhetorik.

    Fortbildung zum Personalreferenten auch für Quereinsteiger

    Eine Weiterbildung ist grundsätzlich für nahezu jeden Quereinsteiger möglich. Fundierte Ausbildungen, die zum Beispiel von den örtlichen Industrie- und Handelskammern oder zertifizierten Fernhochschulen angeboten werden, setzen als Mindestvoraussetzung eine abgeschlossene Berufsausbildung im Personalbereich und einschlägige berufliche Erfahrungswerte im HR-Umfeld voraus. Da es keine einheitliche Ausbildungsordnung für eine Weiterbildung zum Personalreferenten gibt, ist die Prüfung flexibel und anbieterspezifisch geregelt.

    Wer sich für eine Weiterbildung zum Personalreferenten interessiert, sollte die Inhalte und die Möglichkeiten, die mit diesem Abschluss verbunden sind, intensiv kennen. Gerade wenn eine weiterführende Position im Unternehmen das persönliche Ziel darstellt, macht es viel Sinn, Anbieter dahingehend zu prüfen, ob Ausbildungsinhalte vermittelt werden, die für den eigenen Arbeitsbereich wichtig und relevant sind. Einen professionellen Ratgeber bei dieser Art von Fragestellung stellen in jedem Fall die örtlichen Industrie- und Handelskammern dar. Soll die Weiterbildung berufsbegleitend durchgeführt werden, empfiehlt sich ein Gespräch mit dem Fachvorgesetzen, um die wichtigsten innerbetrieblichen Ziele und Vorgaben zu kennen und eine Win-Win-Situation zu schaffen.

    Fortbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt in der Personalwirtschaft

    Im Personalmanagement spielen Zahlen eine wichtige Rolle. Die personenbezogenen Daten aller Mitarbeiter im Unternehmen müssen jederzeit gepflegt und nach Maßgabe der Datenschutzgrundverordnung gespeichert werden. Führungskräfte und die Unternehmensleitung benötigen Berichte und Reportings zu relevanten Kennzahlen der Belegschaft. Statistiken können gleichfalls helfen, Schwachstellen im Personalbereich zu entdecken und wirkungsvoll zu verbessern. Genau an dieser Schnittstelle zwischen Kennzahlen und Menschen arbeitet ein staatlich geprüfter Betriebswirt in der Personalwirtschaft.

    Neben der professionellen Kalkulation beschäftigt sich ein Mitarbeiter in diesem Bereich des Personalmanagements umfassend mit den Beschäftigten des Unternehmens und ihren individuellen Bedürfnissen. Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Tätigkeit ist aus diesem Grund eine ausgeprägte Organisations- und Kommunikationsfähigkeit. Eine spezialisierte Weiterbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt in der Personalwirtschaft besteht vor allem aus der Vermittlung der beiden Themenkomplexe:

    • Betriebswirtschaftslehre und
    • Personalwesen

    Erfolgreiche Betriebswirte in der Personalwirtschaft verfügen in beiden Fachbereichen über spezialisiertes fachliches Wissen und über praktisches Know-how. Im Bereich BWL werden unter anderem die wichtigen Gebiete Wirtschaftsrecht, Personalcontrolling und Rechnungswesen beleuchtet. Im Personalwesen fokussiert sich der Lehrplan des Weiteren auf die für heutige Unternehmen entscheidende Disziplin Mitarbeiterführung. Zusätzlich besteht ein Fokus auf Themenbereichen wie Personalverwaltung oder auf dem Kennenlernen der relevanten rechtlichen Grundlagen.

    Gibt es besondere Voraussetzungen zum staatlich geprüften Betriebswirt?

    Für die eigentliche Fortbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt in der Personalwirtschaft sind generell keine besonderen Voraussetzungen zu erfüllen. Unterschiedliche Fernhochschulen oder die örtlichen Industrie- und Handelskammern sowie weitere Bildungseinrichtungen bieten diese Art der Weiterbildung an. In den meisten Fällen handelt es sich um ein Fernstudium, mit dem Vorteil der zeitlichen und räumlichen Flexibilität. Örtliche Anbieter bieten in vielen Fällen ebenfalls eine Vollzeitausbildung an.

    Für die Zulassung zur Prüfung gelten klare Zugangsvoraussetzungen. Hier ist sowohl ein Abschluss der Sekundarstufe I und eine erfolgreiche abgeschlossene Berufsausbildung mit Berufspraxis erforderlich. Diese Ausbildung muss im Umfeld des Personalwesens erfolgt sein. Da es sich bei dieser Weiterbildung um einen staatlich anerkannten Weiterbildungskurs handelt, gibt es für den Erwerb der Qualifikation bundeseinheitlich festgelegte Standards. Dies führt dazu, dass staatlich geprüfte Betriebswirte in der Personalwirtschaft auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind. Aus diesem Grund bestehen für sie gute und langfristige Karrieremöglichkeiten. Dies liegt neben dem qualifizierten Abschluss vor allem an der Kombination von fachlich-theoretischem Wissen sowie einschlägigen Fähigkeiten und Erfahrungswerten in den Bereichen Kommunikation und Organisation.

    Informationen zur Fortbildung im Personalmanagement

    Eine Weiterbildung im Fachbereich Personalmanagement, die ebenso unter dem englischen Begriff „Human Resource Management“ bekannt ist, ist für Mitarbeiter und Unternehmen eine sinnvolle Investition in die Zukunft. Dies liegt vor allem daran, dass die Inhalte dieser Weiterbildung zukunftsorientiert aufgebaut sind. Ein Personalmanager arbeitet innerbetrieblich direkt an der Schnittstelle zur Belegschaft. Seine Hauptaufgabe besteht darin, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen zu rekrutieren, diese zielgerichtet, anhand ihrer Fähigkeiten einzusetzen und kompetent weiterzuentwickeln.

    Da dies gerade in Zeiten des Fachkräftemangels keine einfache oder automatisierte Aufgabe ist, handelt es sich bei den Aufgaben des Personalmanagers um eine fachlich interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit. Administration, die effiziente Verwaltung von Daten sowie betriebswirtschaftliche Elemente runden das Aufgabenspektrum eines Personalmanagers oder einer Personalmanagerin ab. HR-Mitarbeiter in diesem Arbeitsumfeld benötigen:

    • Ein hohes Maß an Empathie und sozialer Kompetenz.
    • Fundierte Kenntnisse in allen Bereichen der Abteilung Human Resources.

    Auf dem Fortbildungsmarkt finden Interessenten unterschiedliche Kursangebote. Personalsachbearbeiter müssen für eine Weiterbildung im Bereich Personalmanagement fachliche Qualifikationen und Voraussetzungen mitbringen, die vor allem eine fundierte Berufserfahrung im Personalbereich voraussetzen. Zudem ist ein guter Schulabschluss und ein persönliches Interesse an BWL- und Marketingthemen essenziell. Genaue Aussagen über die Zugangsvoraussetzungen und die Inhalte müssen beim jeweiligen Fortbildungsanbieter abgefragt werden. Eine Fortbildung zum Personalmanager ist abhängig vom Anbieter sowohl berufsbegleitend, im Fernstudium oder als Präsenz-Weiterbildung möglich. Da es für die Fortbildung zum Personalmanager keine einheitlichen Ausbildungsstandards gibt, ist es bei dieser Weiterbildungsform im Personalmanagement wichtig, sich vorab über die Inhalte und Ziele beim Anbieter zu erkundigen.

    Informationen zum Weiterbildungskurs in der Personalentwicklung

    Ein Weiterbildungskurs in der Personalentwicklung fokussierte sich vor allem auf Maßnahmen, die eine stringente Entwicklung der Belegschaft sicherstellen. Personalentwicklung ist für Unternehmen aller Größenordnungen eines der entscheidenden Zukunftsthemen. Aus diesem Grund ist ein Weiterbildungskurs vor allem für diejenigen Personalsachbearbeiter interessant, die sich in Zukunft noch stärker im Bereich der arbeitsplatznahen Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern engagieren möchten.

    Auf dem Lehrplan dieser Weiterbildung stehen vor allem die strategisch-unternehmerischen Aspekte wie ein zielorientiertes Projektmanagement oder das moderne Thema „Gender & Diversity“. Gleichwohl beinhaltet ein Weiterbildungskurs in der Personalentwicklung die Themenbereiche Bildungsmanagement oder die kalkulatorischen Aspekte Planung und Bedarfsanalyse.

    Da eine Weiterbildung im Fachgebiet Personalentwicklung nicht gesetzlich geschützt ist, gibt es unterschiedlichste Ausprägungen in Bezug auf die Schwerpunkte der vermittelten Inhalte. Interessenten sollten sich aus diesem Grund eingehend mit den Hintergrundinformationen und Zielen der Ausbildung auseinandersetzen und ihre Entscheidung kompetent darauf gründen, ob die Fortbildung auf dem Arbeitsmarkt weitläufig anerkannt ist. Ein Weiterbildungskurs Personalentwicklung kann über eine Fernhochschule oder regional über einen Bildungsträger absolviert werden.

    Studiengänge im Personalwesen: Was wird angeboten und wie sind die Voraussetzungen zur Zulassung?

    Neben einer Weiterbildung im Personalwesen, die berufsbegleitend absolviert werden kann, geht der Trend zu einem Hochschulstudium, der interessierte Kandidaten thematisch und persönlich auf eine Karriere im Personalwesen vorbereitet.

    Ein Studium im Personalwesen beinhaltet viele theoretische Informationen über die Arbeit von Personalmanagern oder Personalentwicklern. Gleichzeitig öffnet eine akademische Ausbildung viele Türen, um nach dem Studium schnell eine Führungsposition in einem Unternehmen ausfüllen zu können.

    Studiengang Studiendauer Schwerpunkte
    Personal- und Organisations-entwicklung Bachelor: 3-5 Semester Masterstudiengang: Fokus auf individuelle Mitarbeiterentwicklung, Führungskräftetraining und Change-Management
    HR-Management Bachelor: 6 Semester

    Master: 3-4 Semester

    Strategisches Personalmanagement sowie Personalcontrolling, oft mit internationaler Ausrichtung
    BWL, Schwerpunkt Personal Grundstudium: 2-3 Semester

    Hauptstudium: 1-2 Semester

    Klassische BWL-Themen, sowie im Hauptstudium Fachbereiche aus dem Personalbereich
    Personalentwicklung Master: 3-5 Semester Nachhaltige, moderne und mitarbeiterzentrierte Personal-entwicklung und Erwachsenenbildung
    Personalmanagement Bachelor: 6 Semester

    Berufsbegleitend: 6-9 Semester, duales Studium möglich

    Umfangreiches Studium zu allen relevanten Themen im Fachbereich Human Resources. Spätere Spezifizierung auf einen Tätigkeitsbereich im Unternehmen.

     

    Ein Studium im HR-Bereich ist generell an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Wichtigster Ausgangspunkt ist das Abitur oder die Fachhochschulreife als gültiger und anerkannter Schulabschluss. An staatlichen Hochschulen wird zusätzlich ein bestimmter Numerus clausus verlangt.

    Der Unterschied zwischen den Bundesländern

    Je nach Bundesland gibt es seit einigen Jahren die Möglichkeit, ohne Abitur ein Studium im HR-Bereich aufzunehmen. Die Regelungen hierzu differieren von Bundesland zu Bundesland. Vielfach muss zur Aufnahme eines berufsbegleitenden Studiums die persönliche und fachliche Eignung bestätigt werden. Es ist in vielen Fällen ausreichend, schriftlich eine thematisch passende Berufsausbildung mit einschlägiger Berufserfahrung nachzuweisen. Selten wird bei Rückfragen zur Qualifikation oder zum Kenntnisniveau eine Eignungsprüfung durch einen fachlichen Test oder ein Beratungsgespräch notwendig.

    Personalsachbearbeiter, die über ein berufsbegleitendes Zertifikatsstudium nachdenken oder Schüler, die nach ihrem Abitur langfristig eine Karriere im HR-Umfeld anstreben handeln zielführend, wenn sie sich intensiv über die unterschiedlichen Studienfächer und Möglichkeiten der einzelnen Hochschulen informieren. Die Überlegungen sollten neben den universitären Rahmenbedingungen und Angeboten zusätzlich einbeziehen, in welchem Fachgebiet persönliche Präferenzen vorliegen.

    Kommunikative Interessenten, die viel Freude an der spezifischen Weiterentwicklung von Menschen und einem modernen Personalmanagement haben, werden zum Beispiel ein Studium im Bereich Personalentwicklung bevorzugen. Kandidaten mit ausgeprägten kalkulatorischen Neigungen und Interesse an Kennzahlen und Statistiken wählen wahrscheinlich eher ein theoretisches BWL-Studium mit anschließender Spezialisierung. Je besser sich Schüler oder Mitarbeiter, die ein Studium im Personalmanagement anstreben vorab über Studienfächer und Inhalte informieren, umso stringenter können sie die erlernten Kenntnisse und Fähigkeiten später in einer Karriere im HR-Bereich umsetzen.

    Studium in der Personal- und Organisationsentwicklung

    Ein Studium im Bereich Personal- und Organisationsentwicklung wird nach einer Regelstudienzeit zwischen 3 und 5 Semestern abgeschlossen. Es ist möglich, dieses Studium berufsbegleitend oder als Vollzeitstudium durchzuführen. Der Studiengang wird ausschließlich als Masterstudium angeboten. Studenten mit einem Bachelor-Studium in Wirtschaftspädagogik bietet das Studienfach nach erfolgreichem Abschluss zum Beispiel eine gute Möglichkeit auf eine adäquate Anstellung im Personalbereich.

    Die Inhalte des Studiums sind auf die beiden Schwerpunktthemen Personalentwicklung und Organisationsentwicklung abgestimmt. Personalentwicklung als eines der Zukunftsthemen der nächsten Jahre und Jahrzehnte beschäftigt sich mit den grundlegenden Aspekten der Qualifizierung und individuellen Förderung der Beschäftigten. Der Fokus liegt hierbei immer auf einem herausragenden Employer Branding und einer langfristigen Bindung der Mitarbeiter ans Unternehmen.

    Die Organisationsentwicklung fokussiert dagegen vor allem auf den organisatorischen Aufbau eines Unternehmensorganigramms. Des Weiteren professionalisieren Mitarbeiter, die in der Organisationsentwicklung arbeiten, die Führungsfähigkeiten der leitenden Angestellten. Dies schließt umfangreiche Kenntnisse über Entwicklungscoaching und deren Grundlagen ein. Bei Umstrukturierungen spielen Mitarbeiter in der Organisationsentwicklung im Rahmen eines passgenauen Change-Management eine entscheidende Rolle.

    Informationen zum Studium Personalentwicklung

    Ähnlich wie im Studiengang Personal- und Organisationsentwicklung fokussiert sich ein Studium in der Personalentwicklung zukunftsorientiert auf die professionelle Weiterentwicklung von Mitarbeitern in Unternehmen. Das Studienfach ist dabei so aufgebaut, dass Absolventen im späteren Berufsleben in der Lage sind, Angestellte auf Basis ihrer Fähigkeiten sehr individuell und zielorientiert weiterzubilden. Sie verstehen die vielfältigen Möglichkeiten der Erwachsenenbildung und kennen die theoretischen Stellschrauben stringenter Fortbildungsmaßnahmen. Dabei liegt ihr Fokus darauf, die Belegschaft oder einzelne Beschäftige fachlich oder persönlich nachhaltig zu verbessern. So professionalisieren sie automatisch das Employer Branding im Betrieb und stärken die Mitarbeiterbindung zum Unternehmen.

    Im Bereich Personalentwicklung werden unterschiedliche Masterstudiengänge angeboten – sowohl für Studenten ohne Berufserfahrung als auch als Weiterbildung im Personalwesen. Neben dem Personalmanagement umfasst das Masterstudium soziologische Aspekte, geht auf Kommunikation und Psychologie ein und gibt einen Einblick in den großen Markt der Erwachsenenbildung.

    Studium HR-Management

    Ein Studium im HR-Management stellt eine umfangreiche und sehr sinnvolle Grundlage für eine langfristige nationale oder internationale Karriere im Personalbereich dar. Viele Universitäten richten ein Studium im HR-Management international aus. Der Vorteil, der sich für Studenten aus dieser Internationalisierung ergibt, sind die vielfältigen Einstiegsmöglichkeiten in die Personalabteilungen großer, global agierender Konzerne. Weltmarktführer setzen vermehrt darauf, die HR-Abteilung direkt im Headquarter anzusiedeln. So wird sichergestellt, dass Personalentscheidungen einheitlich und basierend auf dem Wertekodex des Unternehmens gefällt werden. Gleichzeitig entstehen sinnvolle Synergien und eine Kostenersparnis. Vielfach befinden sich die HR-Abteilungen für einen gesamten Kontinent oder sogar für das gesamte Unternehmen in großen Metropolen wie Berlin, Paris, London oder New York.

    Ein internationales Studium betrachtet die differenten gesetzlichen Vorgaben und Rahmenbedingungen in unterschiedlichen Ländern. Zudem geht das Studium, das als Masterstudium eine Regelstudienzeit von 3 bis 4 Semestern beinhaltet, immer auf das wichtige Themengebiet „Strategisches Personalmanagement“ ein. Es beleuchtet arbeitsrechtliche Themen, erarbeitet relevante Bereiche des Vertragswesens und integriert psychologische und pädagogische Themenbereiche. Es ist möglich, ein Bachelorstudium im HR-Management zu absolvieren. Die Regelstudienzeit beträgt 6 Semester.

    Vor allem Hochschüler, die das Ziel verfolgen, im Berufsleben international zu agieren, werden im Studienfach HR-Management einen adäquaten persönlichen Fachbereich finden. Sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache, Flexibilität und eine ausgeprägte interkulturelle Kompetenz sind von Vorteil, wenn man sich als Student für ein Studium im HR-Management entscheidet.

    Studium BWL: Jetzt auch mit Schwerpunkt Personal möglich

    Die Betriebswirtschaftslehre ist eines der Kerngebiete für ein funktionierendes und wirtschaftliches Personalwesen. Daher ist ein BWL-Studium mit Schwerpunkt Personal eine der zielführendsten Möglichkeiten, sich langfristig im Personalbereich eines Unternehmens zu etablieren. Da ein BWL-Studium aufgrund seiner grundlegenden Thematik die Chance auf vielfältige Karrieren ermöglicht, werden in den ersten drei Semestern die Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre vermittelt. Erst danach müssen Studenten entscheiden, in welchen Fachbereich im Personalwesen sie sich entwickeln möchten.

    Wird das Studium mit einem Schwerpunkt auf Personal weitergeführt, werden in einem anschließenden Bachelor- oder Masterstudium Basics aus dem Personalbereich vermittelt. Je nach Ausprägung und Ziel können Studenten ein spezialisiertes Bachelor-Studium wählen oder sich für ein weitergehendes BWL-Studium mit einem optionalen Personal-Schwerpunkt entscheiden. Zu den wichtigsten BWL-Fächern, die beleuchtet werden, gehören die Fachbereiche

    • Steuerlehre und Wirtschaftsrecht,
    • Buchführung
    •  sowie Wirtschaftsmathematik

    Bei einem Schwerpunkt auf Personalthemen beinhaltet ein Studium zusätzlich Themengebiete, wie:

    • Arbeitsrecht,
    • Personalmarketing oder
    •  Personalbeschaffung

    Informationen zum Studium Personalmanagement

    Der Begriff Personalmanagement beinhaltet, dass es sich beim Aufgabenbereich eines Personalmanagers um eine zielgerichtete und für ein Unternehmen essenzielle Aufgabe handelt. Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter im Personalmanagement übernehmen in HR-Abteilungen die unterschiedlichsten verantwortungsvollsten Aufgaben. Dabei führen sie in der Regel einzelne Fachbereiche oder die gesamte HR-Abteilung. Angefangen von der

    • nachhaltigen Rekrutierung neuer Mitarbeiter,
    • über ein fachlich versiertes Personalmanagement,
    • bis hin zu den Themen Weiterbildung und Kündigungsmanagement

    reichen die Aufgaben von Personalmanagern. Ein Studium mit einem Fokus auf Personalmanagement stellt die Weichen für eine langfristige Karriere im HR-Umfeld.

    Damit Personalmanager ihren vielfältigen und spezifischen Aufgaben gerecht werden können, beinhaltet das Studium Personalmanagement die wichtigsten Basics aus der Betriebswirtschaftslehre und dem Fachbereich Personalwirtschaft. Rechnungswesen, Bilanzierung oder Controlling gehören ebenso zum Studienplan, wie Fragen des strategischen Personalmanagements oder eine zukunftsorientierte Personalentwicklung.

    Ein klassisches Bachelorstudium an einer Universität dauert 6 Semester, eine berufsbegleitende Weiterbildung zwischen 6-9 Semestern. Es ist auch möglich, ein duales Studium zu absolvieren und dabei Theorie und Praxis noch besser und zielorientierter zu vereinen. Ein weiterer Vorteil eines dualen Studiums ist die Möglichkeit, nach erfolgreichem Studium im Betrieb umgehend eine verantwortliche Position zu übernehmen.

    Gibt es Alternativen für Personalsachbearbeiter mit besonderen Anforderungen?

    Je nach Ziel und persönlichem Interesse finden Personalsachbearbeiter unterschiedlichste Angebote für Fortbildungen im HR-Bereich. Neben den bedeutenden Themen und Studiengängen bieten Fernhochschulen weitere spezifische Fernstudiengänge an. Personalsachbearbeiter mit besonderen Anforderungen finden auf dem Weiterbildungsmarkt eine große Anzahl von interessanten Kursen, die faktenorientiert Nischenthemen vermitteln oder auf spezielle Fragestellungen eingehen. Als Beispiel mag der Anbieter SGD dienen, der sich selbst als Deutschlands führende Fernschule vorstellt. Gibt man auf der Internetpräsenz dieser Fernhochschule das Suchwort „Personal“ ein, so werden insgesamt 93 Kursangebote gefunden, die mit HR-Themen in Zusammenhang stehen. Darunter sind Themengebiete wie zum Beispiel:

    • Fachkraft für Personalberatung und Personalvermittlung (IHK)
    • Geprüfte Managementassistent/in bSb
    • Geprüfte Office-Manager/in
    • Relocation Manager/in (IHK)
    • Wirtschaftsmediation mit IHK-Zertifikat

    Interessenten finden sowohl auf dem lokalen Weiterbildungsmarkt wie auch überregional bei Fernhochschulen oder spezialisierten Bildungsanbietern Kurse, die die eigenen Ziele abbilden und im betriebsinternen Kontext Wissen vermitteln oder die Chance eröffnen, die Karriere im Personalbereich in einem anderen Unternehmen weiterzuführen.

    Wann ist die Weiterbildung im Personalwesen berufsbegleitend möglich?

    Die meisten Kursangebote für Weiterbildungen im Personalwesen sind auch berufsbegleitend möglich.

    Info: Unter dem Begriff „berufsbegleitend“ versteht man, dass die Fortbildung im Personalmanagement neben der eigentlichen, beruflichen Tätigkeit durchgeführt wird. In vielen Fällen findet der Präsenzunterricht bei einem regionalen Anbieter an zwei oder drei Abenden pro Woche und am Wochenende statt. Möglich sind aber auch längere Abschnitte von 1 oder 2 Wochen. In dieser Zeit kann beim Arbeitgeber entweder Bildungsurlaub beantragt werden. Eine Alternative ist das Einreichen des regulären Jahresurlaubes.

    Eine Fortbildung im Personalwesen oder eine Weiterbildung im Personalmanagement ist berufsbegleitend immer auch an einer Fernhochschule möglich. Ein Fernstudium bietet sich an, da es sehr komfortabel in Bezug auf den Weiterbildungsort und die Weiterbildungszeit ist. Statt Präsenzunterricht kann der Kursteilnehmer selbst entscheiden, wann, wie und wo er für die Weiterbildung lernt. Moderne Medien, Hörbücher und andere Hilfsmittel sind eine zusätzliche Unterstützung dabei, die Informationen und Fakten einfach und intensiv aufzunehmen. Trotz der erkennbaren Vorteile bedeutet ein Fernstudium eine hohe persönliche Disziplin. Dies ist nicht nur deshalb der Fall, da ein Fernkurs neben der eigentlichen Arbeit stattfindet. Gleichzeitig nimmt er für längere Zeit Einfluss auf das Privatleben mit Familie, Freunden oder Freizeitaktivitäten. Dieser persönliche Einsatz kann sich jedoch langfristig lohnen!

    Eine berufsbegleitende Weiterbildung im Personalwesen ist aufgrund der stetigen Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt ein beliebter Trend geworden. Mit persönlichem Einsatz hat jeder Personalsachbearbeiter die Möglichkeit, seinen Horizont zu erweitern und beruflich voranzukommen. Dabei ist neben der faktenorientierten Vermittlung von Wissen oft auch entscheidend, dass die eigenen Soft Skills professionalisiert werden. Diese Kombination der Wissensvermittlung unterstützt Personalsachbearbeiter dabei, Fortschritte im Berufsleben zu machen und eine weiterführende Tätigkeit mit einem besseren Gehalt erfolgreich anzustreben.

    Wie Arbeitgeber auf eine berufsbegleitende Weiterbildung im Personalwesen reagieren können

    Eine berufsbegleitende Weiterbildung eines Mitarbeiters muss für Unternehmen auf den ersten Blick nicht immer positiv sein. Auf der einen Seite ist jeder Arbeitgeber erfreut über die intrinsische Motivation des Angestellten. Findet die Weiterbildung im Kernbereich der Tätigkeit des Mitarbeiters statt, kann dies gleichzeitig einen nachhaltigen Einfluss auf die Arbeitsergebnisse haben. Auf der anderen Seite wissen Arbeitgeber, dass eine langfristige Doppelbelastung für den Arbeitsplatz auch negative Auswirkungen haben kann.

    Diese sind besonders darin begründet, dass die Konzentration auf die Tätigkeit im Unternehmen leiden könnte. Vermehrte Abwesenheiten und gesteigerte Gehaltsvorstellungen aufgrund der neu erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten könnten die Folge sein.

    Auf dem modernen Arbeitsmarkt ist lebenslange Weiterbildung jedoch das bestimmende Thema. Daher handeln Arbeitgeber zielführend, wenn sie die Fort- und Weiterbildungsaktivitäten ihrer Angestellten bestmöglich unterstützen. Gleichzeitig hilft auch ein Commitment der Mitarbeiter, sich trotz Abendkurs oder eines Zertifikatsstudiums weiterhin vollumfänglich im Betrieb einzusetzen. Es entsteht eine Win-Win-Situation, wenn Arbeitgeber und Mitarbeiter vor Kursbeginn die Ziele und wesentlichen Inhalte einer berufsbegleitenden Weiterbildung abstimmen. In diesem Fall kann der Betrieb die erlernten Kenntnisse nicht nur positiv integrieren, sondern dem Mitarbeiter in der täglichen Tätigkeit die Möglichkeit geben, theoretisches Wissen praktisch anzuwenden.

    Mit einer solchen, proaktiven Unterstützung binden Unternehmen ihre Beschäftigen langfristig an das eigene Unternehmen. Statt hoher Fluktuation ist es mit diesem Vorgehen möglich, vor allem die Mitarbeiter im Betrieb zu halten, die mit intrinsischem persönlichen Engagement tätig sind. Auch die teilweise Übernahme der Kursgebühren oder eine anderweitige Entlastung des Mitarbeiters durch zusätzliche Urlaubstage kann dabei helfen, die Bindung zum Betrieb nachhaltig zu erhöhen.

    Welche persönlichen Voraussetzungen Mitarbeiter für eine berufsbegleitende Weiterbildung benötigen

    Personalsachbearbeiter sollten sich vor der Entscheidung für eine berufsbegleitende Weiterbildung eingehend damit auseinandersetzen, dass die Doppelbelastung von Beruf und Fortbildung eine große persönliche Herausforderung darstellen kann. Insbesondere sollten Mitarbeiter über die folgenden Eigenschaften verfügen, um die hohe zeitliche und private Belastung abzufedern:

    • Professionelles Zeitmanagement und klare Zeitplanung der Fortbildungszeiten
    • Ausdauer und Zielstrebigkeit
    • Hohe intrinsische Motivation durch ein klares, persönliches Ziel
    • Hohe Disziplin und Engagement
    • Rückhalt durch Familie, Freunde und den Arbeitgeber

    Welche Anbieter haben Weiterbildungen im Personalwesen im Angebot?

    Es existieren unzählige professionelle Anbieter von Weiterbildungen im Personalwesen. Neben den regional aktiven Unternehmen für Erwachsenenbildung, wie den Volkshochschulen oder der lokalen IHK, gibt es zusätzlich Fernhochschulen, die die unterschiedlichsten Zertifikatsstudien anbieten. Ein Studium im Personalbereich kann zudem auch regional an einer Universität in der Region durchgeführt werden. Darüber hinaus gibt es private Hochschulen, die diese Studiengänge ebenfalls im Programm haben.

    Eine abschließende Liste mit allen regionalen und überregionalen Anbietern zu erstellen, ist aufgrund des großen Weiterbildungsangebotes auf dem deutschen Markt unmöglich. Interessierte Personalsachbearbeiter, die sich für eine Weiterbildung im Personalwesen oder eine Fortbildung im Personalmanagement interessieren, sollten vor der Wahl der Studieneinrichtung vor allem die Sachverhalte bestimmen, die sie ansprechen. Haben Interessenten ein Zertifikatsstudium oder einen Weiterbildungskurs ermittelt, der die Inhalte und Ziele enthält, die ihnen persönlich wichtig sind, kann nach einem geeigneten Anbieter im Internet gesucht werden. Alternativ ist jederzeit eine Beratung bei den örtlichen Industrie- und Handelskammern möglich.

    Vor einer endgültigen Entscheidung sollten Personalsachbearbeiter immer bestimmen, ob die Fort- und Weiterbildung auf dem Arbeitsmarkt relevant ist und ob der erlangte Abschluss dabei hilft, die berufliche Karriere voranzutreiben. Durch Zielgenauigkeit bei der Auswahl, eine hohe Disziplin und persönliches Engagement wird es gelingen, die Fortbildung erfolgreich abzuschließen.

    Zusammenfassung und Fazit

    Lebenslanges Lernen ist für jeden Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin eines Unternehmens in der heutigen Zeit ein wichtiges Thema. Durch die Globalisierung und die Digitalisierung verändern sich Arbeitsmärkte und die Anforderungen an Mitarbeiter fortlaufend. Personalsachbearbeiter haben die berufliche Aufgabe und Verantwortung, sich um die Fort- und Weiterbildung der Angestellten im Betrieb zu kümmern. Gleichzeitig gilt auch für sie die Maßgabe, sich im eigenen Fachbereich stetig weiterzuentwickeln.

    Damit dies gelingen kann, bietet der deutsche Weiterbildungsmarkt unterschiedlichste Möglichkeiten und spezialisierte Kursangebote. Vor allem eine berufsbegleitende Weiterbildung ist für viele Angestellte in HR-Abteilungen erstrebenswert. Hierbei können neben der eigentlichen beruflichen Tätigkeit Kompetenzen erworben werden, die unmittelbar in den innerbetrieblichen Arbeitsablauf eingebracht werden können. Ein Zertifikatsstudium kann in diesem Fall an einer Fernhochschule oder bei einem regionalen Anbieter neben der Arbeitszeit absolviert werden. Gleichzeitig haben Personalsachbearbeiter, wenn sie die persönlichen Voraussetzungen erfüllen, die Möglichkeit ein Studium im HR-Bereich durchzuführen. Ein solches Studium im Bereich Personalmanagement oder Personalentwicklung qualifiziert Mitarbeiter zum Beispiel für Führungsaufgaben im Unternehmen oder eröffnet eine internationale Karriere im HR-Bereich.

    Warum sollten Arbeitgeber ihre Mitarbeiter bei der Weiterbildung im Personalwesen unterstützen?

    Arbeitgeber können die Fortbildungsvorhaben ihrer Mitarbeiter bestmöglich unterstützen. Findet eine Weiter- oder Fortbildung berufsbegleitend statt, sollten beide Parteien vorab besprechen, wie die tägliche Arbeitsleistung im Betrieb sichergestellt werden kann. Durch einen gezielten Dialog in Bezug auf die Ziele und Inhalte kann eine Win-Win-Situation entstehen. Diese kann den Betrieb positiv unterstützen und gleichzeitig die Bindung des Mitarbeiters zum Unternehmen stärken. Für Personalsachbearbeiter ist es des Weiteren wichtig, vorab klar zu berechnen, ob eine Doppelbelastung persönlich möglich ist.

    Eine Weiterbildung im Personalwesen oder eine Fortbildung im Personalmanagement ist zusammenfassend sowohl für Unternehmen wie auch für Personalsachbearbeiter gewinnbringend. Sie verbessert die Qualifikation von Mitarbeitern und professionalisiert die Kompetenz von HR-Abteilungen. Im letzten Schritt sorgt sie dafür, dass Personalsachbearbeiter modern und zukunftsorientiert im Unternehmen agieren können und dabei sowohl aus fachlicher wie auch persönlicher Sicht bestmöglich ausgebildet sind.

    Autor: Torsten Niermann

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