Arbeitsrecht kompakt 10.08.2026

KW 33-34 I 2026

Top-Thema: Homeoffice: So stellen Sie es auf sichere Beine

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Einwurf-Einschreiben per „Scan-Verfahren“ reicht nicht aus, um Zugang nachzuweisen
Wenn Arbeitgeber wichtige – fristgebundene – Dokumente zustellen mussten, setzten sie jahrelang auch auf das sogenannte Einwurf-Einschreiben. Eine eigentlich sichere Bank. Bis jetzt, als ein Arbeitgeber über diesen Weg die Zustellung einer Einladung zu einem betrieblichen Eingliederungsmanagement nachweisen wollte und krachend scheiterte.
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Arbeitgeber lehnte „divers“-Person als „Herr T.“ ab: kein Entschädigungsanspruch
Was wäre ein Gesetz zum Schutz vermeintlich „schwächerer“ Personen, das nicht auch entsprechende Betrüger auf den Plan ruft? In der heutigen Zeit leider undenkbar. Der nachfolgende Fall zeigt wieder einmal, was hier alles möglich ist. Der Arbeitgeber konnte sich jedoch glücklicherweise auf das Arbeitsgericht verlassen.
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Arbeitgeber darf variable Vergütung wegen Elternzeit kürzen
Eine variable Vergütung oder ein Bonusprogramm haben vor allem ein Ziel: Die Mitarbeiter sollen raus aus ihrer Komfortzone, weg vom „Dienst nach Vorschrift“, und mehr leisten, weil es mehr Gegenleistung bringt. Das Konzept geht jedoch logischerweise nur dann auf, wenn der Mitarbeiter in der relevanten Zeit auch wirklich tätig wird.
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Homeoffice: So stellen Sie es auf sichere Beine
Nicht zuletzt die Corona-Pandemie hat das heimische Wohnzimmer als Arbeitsplatz populär gemacht. Es ist aber vor allem die fortschrittliche Entwicklung. Papier war gestern. Selbst etliche Behörden haben mittlerweile standardmäßig die e-Akte eingeführt. Mit Blick auf Homeoffice gibt es jedoch nach wie vor viele ungeklärte Rechtsfragen, die insbesondere für Sie als Arbeitgeber relevant sind. Im nachfolgenden Beitrag erfahren Sie, wie Sie eine rechtssichere Vereinbarung mit Ihren Arbeitnehmern treffen und was Sie vornehmlich beim Thema Arbeits- und Datenschutz beachten sollten.
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Arbeitnehmer hat keinen Anspruch auf Prämie ohne Einsatz
Lässt sich eine Regelung nicht klar auslegen, geht diese Unklarheit bei Arbeitsverträgen regelmäßig zu Ihren Lasten. Schließlich handelt es sich häufig um Allgemeine Geschäftsbedingungen, die von Ihnen als Arbeitgeber vorgegeben und verwendet werden. Unklare Formulierungen sind daher ein erheblicher Risikofaktor. Drücken Sie sich daher deutlich aus. Der Arbeitgeber im vorliegenden Fall hatte noch Glück, weil sich aus dem Gesamtzusammenhang der Regelung letztlich eindeutig das von ihm Gewollte ergab.
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Trotz „fiktiver Beförderung“ kein automatischer Anspruch auf Einordnung in höhere Entgeltgruppe
Freigestellte Betriebsratsmitglieder sind nicht einfach aus dem Rennen, wenn es um die Karriereleiter oder zukünftige Gehaltserhöhungen geht. Im Gegenteil würde dies sogar einer verbotenen Benachteiligung wegen des Betriebsratsamtes gleichkommen. Prüfen Sie also besser ganz genau, wie sich das Betriebsmitglied ohne dessen Freistellung entwickelt hätte, um möglichen Rechtsstreitigkeiten aus dem Weg zu gehen.
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Arbeitshilfen

  • Musterformulierung: Bewerbungsabsage
  • Musterformulierung: Homeofficevereinbarung
  • Musterformulierung: Abmahnung bei Unpünktlichkeit