Karriere

Unterstützen Sie Mitarbeiterinnen durch zusätzliche effektive Maßnahmen

Gibt es in Ihrem Unternehmen auch ein internes Netzwerk für Frauen, Mentoring-Programme oder spezielle Veranstaltungen? Was gut gemeint ist, führt oft nicht zum Ziel, Frauen auf ihrem Karriereweg zu empowern. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die etablierten Frauennetzwerke nur bedingt Erfolg bringen. Wichtiger als Netzwerke an sich sind gemeinsame Ziele und konsequente Umsetzung. Hier können Sie als Führungskraft den Unterschied machen.

Anne Sengpiel

04.08.2026 · 2 Min Lesezeit

Einer aktuellen Studie der finnischen Aalto University und der kanadischen Ivey Business School zufolge genügt es nicht, Frauen einfach nur in internen Netzwerken zusammenzuführen. Damit diese sich als wirklich hilf- und erfolgreich erweisen, ist es vielmehr notwendig, drei Faktoren zu berücksichtigen: gemeinsame Zielsetzungen, Eigeninitiative und konkrete Zusammenarbeit bei der Umsetzung.

Schritt 1: Schaffen Sie gemeinsame Ziele

Besonders wirksam werden Netzwerke, wenn sie an konkreten Aufgaben arbeiten und auf die Bedürfnisse und Erwartungen der Teilnehmerinnen abgestimmt sind. Daher ist es wichtig, dass Sie als Führungskraft einen Raum schaffen, in dem die Frauen ihre Bedürfnisse, Wünsche und Erwartungen artikulieren können. Ihre Mitarbeiterin im Einkauf, 32 Jahre alt, mit zwei kleinen Kindern hat beispielsweise andere Bedürfnisse als die junge Berufsstarterin oder die Mitarbeiterin, die in einem Jahr in den Ruhestand geht.

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