Tun Sie Widerstand im Team nicht vorschnell als Trotz ab
Widerstand im Team nervt. Er kostet Zeit, Energie und manchmal auch den letzten Rest diplomatischer Selbstbeherrschung. Trotzdem ist Widerstand selten einfach nur Faulheit, Sturheit oder schlechte Laune. Oft zeigt er etwas an: unklare Erwartungen, verletzte Autonomie, schlechte Kommunikation oder das Gefühl, überfahren zu werden. Für Sie als Führungskraft ist Widerstand deshalb kein reines Ärgernis. Er ist ein Signal. Nicht immer ein angenehmes, aber oft ein nützliches.
Wenn Mitarbeitende blockieren, liegt der erste Impuls nahe: durchsetzen, erklären, nachschärfen. Manchmal ist das auch nötig. Doch wer jeden Widerstand sofort als Unwillen deutet, übersieht die eigentliche Botschaft.
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