Selbstmanagement

Strategisch Nein sagen: So profitieren Sie vom Ablehnen

Belastbarkeit gilt bei Führungskräften immer noch als Tugend. „Sie sind mein bester Manager. Das Zusatzprojekt schaffen Sie auch noch.“ „Ich kann mich immer auf Sie verlassen.“ Seien Sie ehrlich: Das schmeichelt Ihrem Ego. Doch es gibt Grenzen. Denn wenn Sie zu oft Ja sagen, leidet Ihre Gesamt-Performance. Deshalb sollten Sie lernen, Aufgaben aus strategischen Gründen abzulehnen.

Anne Sengpiel

14.04.2026 · 3 Min Lesezeit

Wenn Sie jede Zusatzaufgabe, jedes Sonderprojekt und jede Ad-hoc-Anfrage des Vorstands mit einem enthusiastischen „Gerne!“ annehmen, stellen Sie Ihre mentale Gesundheit aufs Spiel und langfristig Ihre gute Reputation. Denn es droht beim Tanz auf zu vielen Hochzeiten die Gefahr, Ihre Kernaufgaben aus den Augen zu verlieren und auch Ihr Team zu überfordern.

Echte Souveränität zeigen Sie vielmehr dann, wenn Sie strategisch auswählen, welche Zusatzaufgabe Sie akzeptieren und welche nicht. Das nennt man Strategic Refusal, ein Begriff, den Luis Velasquez in seinem Buch „Ordinary Resilience: Rethinking how effective Leaders adapt and thrive“ (Juni 2024) geprägt hat. Es geht beim Nein nicht um kategorische Ablehnung von neuen Aufgaben, sondern um den Schutz Ihrer eigenen strategischen Ziele.

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