Für den persönlichen beruflichen Erfolg ist es in der heutigen Zeit unabdingbar, kritische Telefonate und Besprechungen erfolgreich bestreiten zu können. Dem anderen zuhören, Differenzen zum eigenen Standpunkt akzeptieren sowie Gemeinsamkeiten, auf die man bauen kann, erfassen – wer diese Eigenschaften trainiert und die dazugehörigen Techniken beherrscht, wird im Berufsleben besser bestehen.
Die Pro-Kontra-Debatte ist ein hervorragendes Mittel, Auszubildende auf diesem Gebiet fit zu machen. Mit ihr wird das grundlegende Ziel verfolgt, verschiedene Sichtweisen, Meinungen und Bewertungen sowie konträre Positionen klar herauszuarbeiten und sich Auseinandersetzungen zu stellen. Das Entwickeln von Kompromissen ist dabei keineswegs das unbedingte Ziel. Denn gerade in der Anfangsphase einer Auseinandersetzung ist die Gefahr, dass diese faul und wenig tragfähig sind, zu groß, da noch nicht alle Positionen auf dem Tisch liegen. Zudem sollen die Auszubildenden lernen, Konflikte auszuhalten.
