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Selbstzweifel erlaubt. So bleiben Sie handlungsfähig

Als Führungskraft sollen Sie Orientierung geben, Entscheidungen treffen, Konflikte lösen, Veränderungen vorantreiben und dazu noch Ihre Mitarbeitenden motivieren. Gleichzeitig sollen Sie empathisch sein, Freiräume ermöglichen, Ergebnisse liefern und selbst mit Unsicherheit souverän umgehen. Daraus kann leicht eine Überbelastung entstehen. Es passieren Fehler, Entscheidungen werden aufgeschoben und Mitarbeiter stellen zunehmend die Führungsstärke ihres Chefs oder der Chefin infrage. Spätestens dann kommt es darauf an, ein gesundes Maß an Zweifeln an den Tag zu legen.

Anne Sengpiel

18.08.2026 · 6 Min Lesezeit

Wenn Sie sich als Führungskraft hinterfragen – Ihre Entscheidungen, Ihr Führungsverhalten und Ihre Ergebnisse –, ist dies zunächst positiv und ein Zeichen von Reflexionsfähigkeit. Doch was passiert, wenn aus gesunder Selbstreflexion dauerhafte Führungszweifel werden?

Selbstzweifel sind nicht Ihre Privatsache

Als Führungskraft werden Sie nicht mit jedem Anflug von Zweifeln nach draußen gehen. Die ersten kritischen Fragen, die Sie Ihre eigene Leistung hinterfragen lassen, werden Sie sich selbst stellen:

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