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Selbstoffenbarung: Wann Sie Persönliches teilen sollten – und wann es nicht angebracht ist

Ihr Führungsalltag hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Führungsrollen wechseln schneller und das inzwischen häufig verbreitete „gerne per du“ führt auch dazu, dass sich der Umgangston am Arbeitsplatz lockert. Das stärkt zum einen das Vertrauen, kann aber auch ins Gegenteil umschlagen, wenn Selbstoffenbarung übertrieben wird. Hier das rechte Maß zu finden, entscheidet darüber, ob der Einblick ins Persönliche nützt oder schadet.

Anne Sengpiel

07.07.2026 · 4 Min Lesezeit

Während frühere Führungsmodelle stark auf Distanz und Autorität setzten, wünschen sich viele Mitarbeitende heute eine offenere Kommunikation mit ihren Vorgesetzten. Sie möchten keine perfekt inszenierten Vorgesetzten erleben, die hinter einer Maske ihre wahren Gefühle verbergen. Sie wünschen sich glaubwürdige Chefinnen und Chefs, die Rückgrat haben, Fehler reflektieren und auch Unsicherheiten angemessen benennen können.

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