Führung und Motivation

Pygmalion-Effekt: Wie Sie die Gefahr bannen, Azubis falsch einzuschätzen, zu demotivieren und ungerecht zu bewerten

Demnächst ist es wieder so weit: Sie erleben Ihre neuen Azubis von Beginn an. Und ob Sie wollen oder nicht: Sie bilden sich zumindest unbewusst schon mal ein Urteil. Da Sie dieses Urteil zu früh fällen, können wir hier von einem Vorurteil sprechen. Niemand möchte das, aber es passiert. Ist das erste Kennenlernen oder sind die ersten Tage vorbei, dann trauen Sie Ihren Auszubildenden unterschiedlich viel zu. Oder Sie tun das bereits, ohne die Azubis zu kennen, beispielsweise weil Sie etwas gehört haben, etwa über das Umfeld oder die Familie. Und was hat das jetzt mit dem Pygmalion-Effekt zu tun?

Martin Glania

03.08.2026 · 7 Min Lesezeit

Ich möchte das sehr eindeutig beantworten: Einem Auszubildenden, dem Sie viel zutrauen, der wird am Ende auch tendenziell viel leisten. Ein Azubi, dem Sie wenig zutrauen, leistet auch weniger. Das ist keine vage These, sondern wissenschaftlich nachgewiesen.

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