Selbstmanagement

Mut zur Lücke: Wann Ihre Kompetenz Ihr größtes Karriererisiko sein kann

Die meisten Führungskräfte im mittleren Management tappen in eine fatale Falle: Sie glauben, dass maximale Nützlichkeit der sicherste Weg nach oben ist. Doch wer jedes kleine Feuer löscht und jede Excel-Tabelle rettet, wird als unersetzlicher Feuerwehrmann im Maschinenraum festgenagelt. Die Geschäftsführung befördert niemanden weg von einer Position, in der er gerade die lästige Drecksarbeit so geräuschlos erledigt.

Guido Bonau

17.02.2026 · 2 Min Lesezeit

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, das wahre Macht im Unternehmen oft mit einer selektiven Unfähigkeit bei trivialen Aufgaben korreliert? Diese Erkenntnis sollten Sie für sich nutzen, denn wenn Sie nicht aufpassen, werden Sie zum „Mädchen für alles“ und verbauen sich den Weg in den Thronsaal durch reine Effizienz im Unwichtigen.

Was Ihren Aufstieg verhindern kann

Wer im Ruf steht, „das mit den Tools“ oder „die schnellen Formatierungen“ perfekt zu beherrschen, hat sich sein eigenes Grab geschaufelt. Effizienz in trivialen Prozessen ist für die Führungsetage kein Zeichen von Management-Potenzial, sondern ein Beweis für Ihre dringende Brauchbarkeit auf der operativen Ebene. Man nennt das die „Expertise-Bestrafung“: Je besser Sie in Aufgaben sind, die eigentlich unter Ihrem Niveau liegen, desto mehr davon bekommen Sie.

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