Selbstmanagement

Liebe, was du tust – warum Leidenschaft im Job Sie und Ihr Team zu Spitzenleistungen führt

„Du musst für deinen Job brennen!“ Kaum ein Satz wird im Führungsalltag so inflationär gebraucht und so selten hinterfragt. Im mittleren Management, zwischen strategischen Vorgaben von oben und operativen Sorgen von unten, klingt dieser Appell oft wie eine Drohung. Überforderung, Dauererreichbarkeit und Selbstausbeutung schwingen mit. Aber das muss nicht sein. Wer seine Leidenschaft lebt und andere damit ansteckt, muss nicht als „Dauerbrenner“ unterwegs sein.

Anne Sengpiel

03.03.2026 · 3 Min Lesezeit

Menschen, die lieben, was sie tun, sind gut in ihrem Job. Sie entwickeln mehr Antrieb, lernen gerne dazu, sind kreativer und können besser mit Stress umgehen. Der Sozialwissenschaftler Marcus Buckingham, der sich intensiv damit beschäftigt, wie Menschen Spitzenleistungen erbringen, bringt es auf den Punkt: „Liebe ist der Treiber von Spitzenleistungen. Ohne Liebe ist Exzellenz nicht erreichbar.“ Dabei ist Liebe immer sehr spezifisch und individuell. Reinigungskräfte, vom Beratungsunternehmen Gallup befragt nach dem, was sie an ihrer Arbeit lieben, antworteten sehr unterschiedlich: Die eine genoss das Muster, das sie mit dem Staubsauger auf dem Teppich hinterließ und den Raum sichtbar ordentlich machte. Eine Kollegin arrangierte die Plüschtiere der Kinder der Hotelgäste zu kleinen Szenen auf dem Bett.

Was dieses Beispiel zeigt: Nicht der Job an sich erzeugt Leidenschaft, sondern die persönliche Bedeutung einzelner Tätigkeiten.

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