Menschen, die lieben, was sie tun, sind gut in ihrem Job. Sie entwickeln mehr Antrieb, lernen gerne dazu, sind kreativer und können besser mit Stress umgehen. Der Sozialwissenschaftler Marcus Buckingham, der sich intensiv damit beschäftigt, wie Menschen Spitzenleistungen erbringen, bringt es auf den Punkt: „Liebe ist der Treiber von Spitzenleistungen. Ohne Liebe ist Exzellenz nicht erreichbar.“ Dabei ist Liebe immer sehr spezifisch und individuell. Reinigungskräfte, vom Beratungsunternehmen Gallup befragt nach dem, was sie an ihrer Arbeit lieben, antworteten sehr unterschiedlich: Die eine genoss das Muster, das sie mit dem Staubsauger auf dem Teppich hinterließ und den Raum sichtbar ordentlich machte. Eine Kollegin arrangierte die Plüschtiere der Kinder der Hotelgäste zu kleinen Szenen auf dem Bett.
Was dieses Beispiel zeigt: Nicht der Job an sich erzeugt Leidenschaft, sondern die persönliche Bedeutung einzelner Tätigkeiten.
