Motivation

Lassen Sie Ihr Brainstorming nicht zur Ideen-Beerdigung verkommen

Brainstormings haben einen guten Ruf – und oft eine schlechte Wirkung. Auf dem Papier sollen sie Kreativität freisetzen. In der Praxis produzieren sie häufig die gleichen drei lauten Stimmen, die gleichen alten Gedanken und am Ende eine Fotodokumentation, die nie wieder jemand öffnet. Gerade in der mittleren Führungsebene können Sie sich solche Ritualmeetings nicht leisten: Sie brauchen verwertbare Ideen, keine bunte Wanddekoration.

Guido Bonau

04.08.2026 · 1 Min Lesezeit

Warum Sie klassische Brainstormings nicht überschätzen sollten

Das größte Missverständnis lautet: Viele Menschen in einem Raum ergeben automatisch viele gute Ideen. Häufig passiert das Gegenteil. Die Schnellen reden zuerst, die Vorsichtigen schweigen länger, und die Ranghöheren beeinflussen den Raum, auch wenn sie nur „interessant“ murmeln. Dazu kommt die unausgesprochene Angst, sich mit einer halbgaren Idee lächerlich zu machen. So wird aus Kreativität schnell ein sozialer Schönheitssalon: Alle wollen gut aussehen, und niemand will wirklich Dreck unter den Fingernägeln.

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