ZUKUNFTS-RADAR

Interview mit Experten: Grenzen von KI bei Stellenanzeigen – was du nicht delegieren solltest

KI kann Stellenanzeigen in Minuten formulieren. Sie strukturiert Anforderungen, schlägt Benefits vor und passt den Ton an Zielgruppen an. Viele HR-Teams erleben das als enorme Entlastung. Doch genau hier entsteht ein Missverständnis ...
Elvira im Gespräch mit Gerd Becker zum Thema KI-Nutzung bei Recruiting-Aufgaben

Redaktion

22.07.2026 · 2 Min Lesezeit

Nur weil KI Texte schreiben kann, kann sie noch lange keine Recruiting-Verantwortung übernehmen. Wo liegen also die Grenzen? Und was solltest du als HR- oder Fachbereichsteam niemals vollständig an KI abgeben? Wir haben mit einem Recruiting-Experten, Gerd Becker, über die Praxis gesprochen, um das zu klären.

„Viele verwechseln Textautomatisierung mit Entscheidungsautomatisierung.“

Elvira: KI liefert schnell professionelle Texte. Wo beginnt aus deiner Sicht das Risiko?

Gerd Becker: Das Risiko beginnt dort, wo Teams nicht mehr zwischen Formulierung und Inhalt unterscheiden. KI kann Sprache optimieren. Sie kann strukturieren. Aber sie weiß nicht, welche Kompetenzen in Ihrem Unternehmen wirklich erfolgskritisch sind. Viele geben der KI ein grobes Briefing – und übernehmen dann unkritisch das Ergebnis. Genau das ist der Fehler.

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