Kommunikation

Hü und hott: So managen Sie ständige Kurswechsel Ihres wankelmütigen Vorgesetzten

Für viele Führungskräfte gehört es zum Alltag: Ein Vorgesetzter, der heute begeistert A sagt und morgen mit der gleichen Überzeugung B propagiert. Neue Prioritäten tauchen plötzlich auf, Projekte ändern die Richtung, und das Team schaut fragend zu Ihnen. Wenn von oben nur ein Zick-Zack-Kurs kommt, nehmen Sie die Herausforderung an und bleiben Sie auf Kurs.

Anne Sengpiel

06.01.2026 · 3 Min Lesezeit

Wenn Ihr Chef Ihnen und Ihrem Team Energien raubt, weil er oder sie mit einem Hü-und-hott-Kurs das Umsetzen Ihrer vorgegebenen Ziele boykottiert, sollten Sie mit Fingerspitzengefühl, aber effektiv vorgehen. Zum einen dürfen Sie es sich mit Ihrem Vorgesetzten nicht verscherzen, zum anderen Ihr Team nicht enttäuschen. Um einen Mittelweg zu finden, sollten Sie sich zunächst bewusst machen, was der Auslöser für den Wankelmut Ihres oder Ihrer Vorgesetzten sein könnte. Klopfen Sie folgende Optionen ab:

4 Gründe für Wankelmütigkeit

  • Er oder sie ist getrieben durch hohe externe Erwartungen oder von einer höheren Ebene, die kurzfristige Kurswechsel erzwingt.
  • Starker Innovationsdruck löst ein reflexhaftes Verhalten aus, das dazu führt, dass Ideen ungefiltert angestoßen werden.
  • Überlastung verwässert Entscheidungen und lässt Argumente verschwimmen oder hinten runterfallen.
  • Ihr Vorgesetzter oder Ihre Vorgesetzte ist ein visionärer Typ: Sie oder er sind Schnelldenker, sprühen vor Ideen. Dieser Typ Vorgesetzter braucht jemanden, der ihn „back to earth“ holt und Aktionen steuert.

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