Top-Thema

Geänderte Rechtsprechung: Sind 3 oder 12 Monate für Mutterschutzlohn und Mutterschaftsgeld maßgeblich?

Wenn eine Mitarbeiterin schwanger wird, müssen Sie mit Ausfallzeiten aufgrund von Beschäftigungsverboten während der Schwangerschaft und Stillzeit sowie der gesetzlichen Mutterschutzfristen vor und nach der Entbindung rechnen. Während dieser Ausfallzeiten zahlen Sie Ihrer Mitarbeiterin den sogenannten Mutterschutzlohn bzw. einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld. Deren Berechnung ist kompliziert. Das Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) vom 9.9.2025 (5 AZR 286/24) macht die Berechnung bei Mitarbeiterinnen mit schwankendem Gehalt noch einmal komplizierter.
Magnifying Glass with Exclamation Point Over Text

Hildegard Gemünden

29.12.2025 · 5 Min Lesezeit

Der Fall: Welcher Referenzzeitraum gilt bei variabler Vergütung?

Die Ausgangssituation: Eine in Teilzeit zu 83 % beschäftigte Flugbegleiterin mit saisonal schwankenden Arbeitszeiten erhielt ein verstetigtes Festgehalt und darüber hinaus die folgenden variablen Vergütungsbestandteile:

  • eine Mehrflugstundenvergütung bei mehr als 70 Flugstunden pro Monat,
  • eine umsatzabhängige Bordverkaufsprovision sowie
  • je 400 € Winterzulage für die Monate November bis Februar.

Sie möchten diesen Artikel vollständig lesen?
Hier geht es weiter:

Sie haben bereits Zugang?
Melden Sie sich einfach an und
lesen Sie sofort weiter.

Sie sind noch kein Kunde?
Erweitern Sie Ihren Zugang und testen Sie unsere Produkte: