Je mehr Verantwortung Sie tragen, desto häufiger stehen Sie vor Entscheidungen, die moralisch nicht immer unanfechtbar sind, Sie wählen die „am wenigsten schmutzige“ Entscheidung. Die Frage ist nicht, ob Sie moralische Dilemmata vermeiden können, sondern wie Sie daran wachsen, statt daran zu zerbrechen. Wie so häufig spielt dabei Ihre eigene Gedankenwelt, mit der Sie sich bewusst auseinandersetzen sollten, eine entscheidende Rolle.
Akzeptieren Sie, dass jede Entscheidung jemanden verletzt
Moralische Last entsteht nicht durch Bosheit, sondern durch Unvermeidbarkeit. Wenn Sie zwei Projekte haben, aber nur Ressourcen für eines, dann enttäuschen Sie Menschen. Wenn Sie jemanden fördern, „vernachlässigen“ Sie gleichzeitig jemanden anderen. Wenn Sie eine harte Grenze setzen, stößt sich jemand daran.
