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Context Switching: Warum ständige Aufgabenwechsel mehr Energie kosten, als wir denken

Der Arbeitsalltag im HR ist geprägt von Vielfalt. Genau das macht den Beruf spannend – und gleichzeitig anspruchsvoll. Innerhalb weniger Minuten wechseln viele HR-Verantwortliche zwischen Recruiting, arbeitsrechtlichen Fragestellungen, Mitarbeitergesprächen, administrativen […]
Elvira arbeitet im Büro als ein Kollege mit einer Frage hereinkommt

Redaktion

14.09.2026 · 2 Min Lesezeit

Der Arbeitsalltag im HR ist geprägt von Vielfalt. Genau das macht den Beruf spannend – und gleichzeitig anspruchsvoll. Innerhalb weniger Minuten wechseln viele HR-Verantwortliche zwischen Recruiting, arbeitsrechtlichen Fragestellungen, Mitarbeitergesprächen, administrativen Aufgaben und strategischen Projekten. Was nach Flexibilität aussieht, ist für unser Gehirn jedoch eine enorme Herausforderung.

Der Grund: Unser Gehirn arbeitet bei komplexen Tätigkeiten nicht im Multitasking-Modus. Statt mehrere anspruchsvolle Aufgaben gleichzeitig zu erledigen, wechselt es fortlaufend zwischen ihnen hin und her. In der Kognitionspsychologie wird dieser Vorgang als Context Switching oder Task Switching bezeichnet.

So funktioniert Context Switching im Gehirn

Jeder Aufgabenwechsel verlangt dem Gehirn einen kleinen „Neustart“ ab. Informationen der aktuellen Aufgabe werden im Arbeitsgedächtnis zwischengespeichert, während sich die Aufmerksamkeit auf eine neue Tätigkeit richtet. Kehrst du später zur ursprünglichen Aufgabe zurück, muss dein Gehirn den vorherigen Gedankengang erst wieder aktivieren und relevante Informationen erneut abrufen.

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