Stellen Sie sich vor, Sie schrauben Ihre Erwartungen an Ihre Mitarbeitenden höher. Das bedeutet nicht, dass Sie ihnen einfach sehr hohe und fasst unerreichbare Ziele vorgeben. Vielmehr sollten Sie selbst daran glauben, dass mehr in Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steckt und dass diese in der Lage sind, diese Höchstleistung auch zu zeigen – und zwar genau aus einem Grund: Sie als Führungskraft trauen es ihnen zu.
Der Rosenthal-Effekt geht auf die Studien des Psychologen Robert Rosenthal in den 1960er-Jahren zurück. Menschen erfüllen häufig genau das, was etwa Führungskräfte von ihnen erwarten. Trauen Sie Ihren Mitarbeitenden Höchstleistungen zu, werden diese potenziell Spitzenleistungen erbringen. Legen Sie die Messlatte dagegen niedrig an, führen Ihre niedrigen Erwartungen zu geringerer Leistung und bestätigen die pessimistische Prognose.
