Ausbildungsabbrüche reduzieren

Arbeiten Sie aktiv an einer niedrigen Abbruchquote – mit folgenden Mitteln

Wenn eine Ausbildung vorzeitig endet, ist es häufig der Auszubildende, der die Kündigung ausspricht. Er bricht seine Berufsausbildung damit ab – manchmal überraschend und gegen den Willen seines Ausbildungsbetriebs. Dabei ist ein Ausbildungsabbruch häufig vermeidbar, etwa durch einen respektvollen Umgang, häufigere Kommunikation und eine bessere Ausbildungsqualität. Wie Sie dabei am besten vorgehen, erfahren Sie hier.
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Martin Glania

22.12.2025 · 5 Min Lesezeit

Die Zahlen sind eindeutig: Der Datenreport 2025 zum Berufsbildungsbericht weist seit dem Jahr 2011 eine sogenannte Lösungsquote von über 24 % auf. Das zuletzt ausgewertete Jahr 2023 erreicht mit 29,7 % den höchsten Wert seit 1993. Die Alarmglocken sollten also läuten, denn diese Entwicklung ist eindeutig besorgniserregend.

Stichwort „Lösungsquote“

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) verwendet nicht das Wort „Abbruchquote“, sondern den Begriff „Lösungsquote“ (im Sinne einer Vertragsauflösung). Die Abbruchquote skizziert die Zahl derer, die nicht nur ihre aktuelle Ausbildung beenden, sondern das System der dualen Berufsausbildung (etwa wegen eines Studiums) endgültig verlassen. Die Abbruchquote wird nur selten ermittelt. Sie kann nur grob errechnet werden, indem ehemalige Auszubildende nachverfolgt und befragt werden. Laut Datenreport 2025 lag diese für das Jahr 2023 bei 12,8 %.

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