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Ableistische Sprache – warum Worte mehr bewirken, als wir denken

Sprache beschreibt nicht nur unsere Wirklichkeit – sie gestaltet sie mit. Gerade im HR ist Sprache weit mehr als ein Mittel zur Informationsvermittlung. Sie entscheidet darüber, wie Stellen ausgeschrieben werden, […]
Elvira führt ein Assessment Center mit zwei Bewerbern

Redaktion

14.09.2026 · 3 Min Lesezeit

Sprache beschreibt nicht nur unsere Wirklichkeit – sie gestaltet sie mit. Gerade im HR ist Sprache weit mehr als ein Mittel zur Informationsvermittlung. Sie entscheidet darüber, wie Stellen ausgeschrieben werden, wie Feedback formuliert wird und ob Menschen sich angesprochen, wertgeschätzt oder ausgeschlossen fühlen.

In den vergangenen Jahren ist deshalb ein Begriff stärker in den Fokus gerückt: ableistische Sprache.

Gemeint sind Wörter oder Redewendungen, die körperliche, psychische oder kognitive Fähigkeiten bewerten oder als Maßstab für „Normalität“ setzen. Viele dieser Ausdrücke sind tief in unserem Sprachgebrauch verankert und werden meist ohne diskriminierende Absicht verwendet. Trotzdem transportieren sie Bilder und Bewertungen, die Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen ausgrenzen können.

Sprache transportiert mehr als Informationen

Wenn wir kommunizieren, übermitteln wir nicht nur Inhalte. Wir vermitteln auch Werte, Erwartungen und Vorstellungen davon, was als leistungsfähig, belastbar oder normal gilt.

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