Für Führungskräfte im mittleren Management ist das besonders heikel. Sie sitzen oft nicht am längsten Hebel der Organisation, aber sie können entscheiden, ob ihre Besprechungen Ergebnisse erzeugen oder nur Arbeitszeit verbrennen.
1. Setzen Sie den Punkt, bevor das Gespräch sich endlos hinzieht
Viele Meetings laufen nicht deshalb zu lang, weil noch Wichtiges fehlt. Sie sind zu lang, weil niemand den sozialen Mut aufbringt, das Ende auszusprechen. Dahinter steckt weniger schlechte Organisation als die Angst, hart, ungeduldig oder unkollegial zu wirken. Gerade Führende im mittleren Management geraten dabei in eine Falle: Sie wollen Beteiligung ermöglichen und verwechseln Offenheit mit Endlosigkeit. Doch ein Meeting ohne Punkt ist kein Zeichen von Wertschätzung, sondern von Führungsverzicht.
