Führung und Motivation

15 Sekunden Aufmerksamkeit – und jetzt? Warum klassische Unterweisungen oft nicht mehr funktionieren

Die Unterweisung läuft seit 10 Minuten, die ersten Blicke wandern bereits Richtung Smartphone oder Uhr. Einige Auszubildende nicken, andere wirken gedanklich längst abwesend. Heute müssen wir Wissen anders vermitteln als noch vor einigen Jahren. So funktioniert’s.

Martin Glania

06.07.2026 · 2 Min Lesezeit

Sie haben die Inhalte ausführlich erklärt, vielleicht auch mehrfach vorgemacht und trotzdem passieren später die gleichen Fehler erneut. Dabei sind unsere Auszubildenden durchaus interessiert. Tatsächlich liegt das Problem häufig an der Art der Wissensvermittlung. Aufmerksamkeit funktioniert heute anders als noch vor einigen Jahren. Junge Menschen sind kurze, visuelle und interaktive Inhalte gewohnt. Sprechen wir dauerhaft und vermitteln Informationen nur frontal, verlieren wir die Aufmerksamkeit unserer Auszubildenden oft schon nach wenigen Minuten, da ihre Gedanken abschweifen.

Holen Sie Auszubildende aktiv aus der Zuschauerrolle

Lange Monologe haben selten zur Folge, dass Inhalte wirklich hängen bleiben. Deutlich wirksamer sind kurze Lernimpulse mit direkter Beteiligung. Lassen Sie Ihre Azubis Arbeitsabläufe nachmachen, Gefahren einschätzen oder Fehler bewusst suchen. Beteiligen Sie Ihre Auszubildenden aktiv, bleiben sie konzentrierter und speichern Informationen nachhaltiger ab.

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