Der Jahreswechsel markiert stets einen neuen Abschnitt. Eine gute Zeit, um alte Gewohnheiten zu durchbrechen und nicht in der gewohnten Manier weiterzumachen. Das Jahr 2025 war für einige von Ihnen und auch Ihre Mitarbeitenden ein forderndes Jahr: Zeit- und Leistungsdruck, Personalknappheit oder auch wirtschaftliche Probleme haben Spuren hinterlassen. Zwischen Weihnachten und dem neuen Jahr können viele von Ihnen herunterfahren. Doch wie gelingt es, diese Ruhe und Gelassenheit im neuen Jahr zu verankern? Versuchen Sie es mit kleinen Entspannungsinseln, die Sie fest in Ihren Alltag integrieren.
Vor allem für Mitarbeitende im Außendienst ist es oft leicht, tatsächlich nicht geleistete Arbeitszeiten zu erfassen. Wegen eines solchen Arbeitszeitbetrugs dürfen Sie in der Regel kündigen. Aber gilt das auch, wenn Mitarbeitende behaupten, sich nur geirrt zu haben? Darum geht es im Urteil des Landesarbeitsgerichts (LAG) Mecklenburg-Vorpommern vom 9.9.2025 (5 SLa 9/25).
Haben Sie sich auch schon einmal bei dem Gedanken ertappt: „Schon wieder ein Kick-off, können wir die Spielerei nicht lassen?“ Doch das Kick-off-Meeting ist kein überflüssiger Zeitfresser, sondern eine unverzichtbare Informationsveranstaltung. Hier stellen Sie als Führungskraft die Weichen für einen erfolgreichen Projektverlauf und sichern nachhaltig das Engagement Ihres Teams.
Je mehr sich Teams selbst organisieren und Verantwortung übernehmen, desto sinnvoller ist es, dass Teammitglieder bei der Personalauswahl ein Wörtchen mitreden. Denn wer weiß besser, welche Kompetenzen im Team eine gute Ergänzung wären und ob generell die Chemie mit dem potenziellen Kollegen oder der Kollegin stimmt. Peer Recruiting ist deshalb immer häufiger auf dem Vormarsch.
Der Rosenthal-Effekt beschreibt in der Organisationspsychologie ein interessantes Phänomen. Stellen Sie als Führungskraft hohe Erwartungen an Ihre Mitarbeitenden, spornt das Ihr Team zu Höchstleistungen an. Das funktioniert nach dem Prinzip der selbsterfüllenden Prophezeiung.
Verantwortung klingt im Unternehmensalltag oft wie ein Buffet: Jede und jeder nimmt sich ein bisschen, niemand fühlt sich satt, und am Ende fragt man sich, wer eigentlich bezahlt. Projekte scheitern „im Team“, Entscheidungen verlaufen sich „im Prozess“, Fehler werden „systemisch“ erklärt. Praktisch. Und gefährlich. Dieser Beitrag beleuchtet, was Sie dagegen tun können.
Die meisten Agenden sind bloße „Substantiv-Friedhöfe“ und Tätigkeitswörter fehlen. Wer nur Themen wie „Marketing-Update“ oder „Budget 2026“ statt Ziele nennt, betreibt organisatorische Arbeitsverweigerung. Das Resultat sind Zombie-Meetings: Sie fressen massiv Lebenszeit, ohne jemals zu einem Punkt oder einer Entscheidung zu kommen.
Befristete Arbeitsverträge sind ein beliebtes Instrument für Unternehmen, um relativ gefahrlos neue Mitarbeitende einzustellen. Innerhalb der Befristung kann geprüft werden, wie gut neue Mitarbeitende performen und so den in sie gesetzten Erwartungen gerecht werden. Aber Befristungen haben auch ihre Tücken. Ein sachgrundlos befristeter Arbeitsvertrag ist nur wirksam, wenn Sie diese Person zuvor noch nicht beschäftigt haben – es sei denn, die frühere Beschäftigung war ganz anders geartet, sehr kurz oder sie liegt sehr lange zurück. Eine andere Position reicht aber nicht, um eine „ganz anders geartete“ Beschäftigung zu begründen (Arbeitsgericht (ArbG) Köln, 9.10.2025, 12 Ca 2975/25).


