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Suchmaschinenwerbung: Wichtige Fakten für Personaler und Personalmanagement

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Suchmaschinenwerbung

Mit der Einführung von Suchmaschinen wie Google, aber auch anderen Anbietern wie Bing oder Yahoo, hat sich die Gesellschaft und die Art, wie Personen mit digitalen Medien umgehen, stark verändert. Während die meisten Menschen früher offline in Zeitungen, Zeitschriften oder einem Lexikon nach Fachbegriffen und Informationen gesucht haben, bevorzugen die meisten Personen heute vor allem eine Suchmaschine und das Internet, um Antworten auf ihre Fragen zu finden oder greifen auf Suchmaschinenwerbung zurück um Ihr Unternehmen zu präsentieren.

Mit der eigene Stimme die Suchmaschinen starten – wie ist das möglich?

Seit einigen Jahren kann man Suchmaschinen sogar in Echtzeit mit der eigenen Stimme steuern und befragen. Man erhält in Sekundenbruchteilen eine Antwort von einem Chat Bot, der sich mittels künstlicher Intelligenz selbst steuert und dabei wie ein Mensch antwortet. Die vielfältigen Möglichkeiten der Digitalisierung sind dabei längst noch nicht ausgeschöpft. Auch in Zukunft werden sich globalisierte Märkte und der Zugang zu diesen durch neue Innovationen rasant und nachhaltig verändern.

Wie schnell die Digitalisierung unser Leben verändern kann, sieht man sehr gut am Beispiel Google. Gestartet als kleiner Internetpionier hat sich Google zu einem der mächtigsten Hightech-Unternehmen entwickelt. Programme und Web-Applikationen steuern die Navigation von Autos, ermöglichen Videochats und digitalisieren komplette Bibliotheken. „Googeln“ hat sich dabei zu einem allgemein bekannten Begriff und zu einem Synonym für „suchen“ entwickelt.

Es ist beeindruckend, dass pro Jahr allein auf Google schätzungsweise 2 Billionen Suchanfragen getätigt werden. Aufgrund der Tatsache, dass Suchmaschinen so beliebt sind und Einfluss auf unterschiedliche Bereiche unseres Lebens haben, verwundert es nicht, dass auch die Werbeindustrie Suchmaschinen als lukrativen Werbekanal entdeckt hat. Allein im Jahre 2016 schätze man den Google Ads-Umsatz auf knapp 3 Milliarden Euro (früher: Google AdWords). Google Ads bezeichnet die Werbeplattform von Google, auf der jedes Unternehmen spezifische Werbung für einzelne Kundengruppen schalten kann. Neben Privatpersonen gibt es auch immer mehr spezialisierte Suchmaschinen im beruflichen Bereich, die sich national oder international etabliert haben.

Suchmaschinenwerbung für das Unternehmen zur Personalbeschaffung nutzen

Auch im Bereich der Personalbeschaffung erfreuen sich Internetseiten mit Suchfunktion, wie zum Beispiel Xing oder LinkedIn, einer immer höheren Beliebtheit und steigender Zugriffszahlen. Gleichermaßen werden Jobportale wie StepStone oder Monster für Unternehmen und Bewerber lukrativer und haben die klassischen Zeitungsanzeigen und andere Offline-Kanäle weitestgehend verdrängt.

Viele Personaler, Personalabteilungen und Unternehmenslenker stellen sich daher Fragen wie:

  • Ist die Erweiterung von Recruiting-Kanälen und die Suchmaschinenwerbung auch für mein Unternehmen in der Personalbeschaffung interessant?
  • Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, um sich als Unternehmen auch online perfekt darzustellen?
  • Wie ist es möglich, die Bewerberzahlen durch die verstärkte Nutzung von Jobportalen zu steigern und so für Bewerber stärker sichtbar werden?

Wann ist die Erweiterung von Recruiting-Kanälen und die Suchmaschinenwerbung interessant?

Damit Sie für sich und Ihr Unternehmen faktenorientiert beurteilen können, wann es sich lohnt weitere Recruiting-Kanäle einzubeziehen und ob kostenpflichtige Suchmaschinenwerbung in der Mitarbeitersuche zielführend ist, muss man zunächst das Ziel im Recruiting-Prozess definieren. Suchen Sie zum Beispiel im regionalen Umfeld einen Arbeiter für eine einfache Tätigkeit in der Produktion, so mag eine Anzeigenschaltung in Suchmaschinen auf den ersten Blick nicht zielführend sein. Ist die vakante Position jedoch bereits seit vielen Monaten unbesetzt und ist die Qualität der eingehenden Bewerbungen nicht zufriedenstellend, sollten Sie eine Erweiterung der Recruiting-Kanäle in Erwägung ziehen.

Generell gilt auch für eine nachhaltige Mitarbeitersuche, dass auf den „Return on invest“ (ROI) ein Hauptaugenmerk gelegt werden sollte. Ähnlich wie bei der professionellen Intensivierung von verkäuferischen Aktivitäten durch gezielte Werbe- oder Marketingmaßnahmen, ist es auch im Recruiting-Prozess stets zielführend, die Kosten zu berechnen und diese mit den Mitarbeitererträgen zu vergleichen.

Bei der soliden Berechnung, ob Suchmaschinenwerbung zielführend sein könnte, helfen moderne HR-Softwareprogramme. Durch die Vernetzung mit unterschiedlichen Abteilungen ist es möglich, detailliert alle Parameter einer vakanten Position abzubilden. So ermitteln Sie sehr genau, welche Arbeitskosten auf einen neu einzustellenden Mitarbeiter entfallen würden und in welchem Maße seine Einstellung zu einer Vergrößerung der Produktivität im Unternehmen beiträgt. Berechnen Sie ein negatives Szenario, in dem die offene Position weiterhin nicht besetzt werden kann, erfahren Sie umfassend, welche Produktivitätsverluste entstehen würden. Errechnen Sie verschiedene Szenarien, ergibt sich schnell ein aussagefähiges Gesamtbild, anhand dessen Sie sinnvolle Maßnahmen ableiten können.

Suchmaschinenwerbung zur Mitarbeitersuche nutzen

Stellen Sie bei Ihren Kalkulationen fest, dass die Kosten für eine Nichtbesetzung der vakanten Position insgesamt sehr hoch sind, so sollten Sie schnellstmöglich weitere Recruiting-Kanäle, wie zum Beispiel Suchmaschinenwerbung für Ihre Mitarbeitersuche nutzen. Mit dem Einsatz anderer, öffentlichkeitswirksamerer Werbekanäle steigt Ihre Chance, schnell qualifizierte Mitarbeiter für die vakante Position zu gewinnen. Nach einer detaillierten Berechnung ist es dabei unerheblich, ob Sie einen Fließband-Mitarbeiter oder eine Führungskraft für Ihr Unternehmen suchen. Einzig die Tatsache, dass Sie durch eine kurzfristige Besetzung der offenen Position Kosten sparen, die Produktivität erhöhen und einen Return on invest erzielen würden, ist Grund genug, sich für eine Verbreiterung der Recruiting-Aktivitäten zu entscheiden.

Zusätzlich verbessern Sie auch Ihr Employer Branding durch die Ausweitung Ihrer Recruiting-Aktivitäten. Ihre Unternehmensmarke, die im Allgemeinen Sprachgebrauch auch als Employer Branding bezeichnet wird, beschreibt alle Maßnahmen, die das Image Ihres Unternehmens darstellen und erhöhen. Neben Fakten zu den Arbeitsbedingungen gehören auch Werte und Emotionen zu einem positiven Unternehmensimage. Durch eine passende Visualisierung entsteht so eine starke Unternehmensmarke.

Auch durch Social-Media-Kanäle oder Bewertungsportale und durch Ihre eigenen Werbemaßnahmen entwickelt sich ein unverwechselbares Bild Ihres Unternehmens. Ist die allgemeine Meinung positiv und beschreiben Ihre Mitarbeiter oder Bewerber die sehr guten Rahmenbedingungen im Unternehmen, so spornt dies potenzielle Kandidaten an, sich ebenfalls zu bewerben. Durch eine Ausweitung Ihrer Recruiting-Bemühungen zeigen Sie noch mehr Präsenz und präsentieren Ihren Betrieb auch in allen Online-Kanälen erfolgreich und zukunftsorientiert. Dies trägt mit dazu bei, Ihre Unternehmensmarke bestmöglich darzustellen und qualitativ hochwertige Bewerber bei der Mitarbeitersuche zu gewinnen und schließlich einzustellen.

Wie Sie effektive Werbung in Suchmaschinen schalten können

Um die richtigen Kandidaten mit Suchmaschinenwerbung zu erreichen, gilt es zunächst, sich empathisch in Ihre Bewerber und deren Sicht hineinzuversetzen. Eine effektive Kampagne in Bezug auf die Suchmaschinenwerbung beginnt damit, die Zielgruppe, für die Werbung geschaltet werden soll, genau zu definieren. Im zweiten Schritt gilt es, sich in aller Ausführlichkeit mit den Inhalten der Werbemaßnahme zu beschäftigen und eingehend zu überlegen, welche Informationen, Fakten und emotionalen Aussagen potenzielle Kandidaten ansprechen könnten.

Je nach Suchmaschine oder Internetportal haben Sie die Möglichkeit, sehr feine Suchkriterien festzulegen. Mit dieser Vorgehensweise stellen Sie sicher, dass nur die Personen angesprochen werden, die aufgrund ihrer Qualifikation wirklich interessant für Ihr Unternehmen sind. Minimieren Sie Streuverluste daher so weit wie möglich. Diese verursachen nicht nur unnötige Kosten, sondern können auch dazu führen, dass Sie Ihre Kampagne generell infrage stellen, da nicht das gewünschte Ergebnis erzielt wird. Eine Verfeinerung von Suchkriterien ist stets der richtige Weg, um effektive Suchmaschinenwerbung zu schalten.

Beispiel: Sie suchen einen Diplom-Ingenieur mit mehrjähriger Branchenerfahrung in der Elektroindustrie. Dieser Facharbeiter soll in einem Arbeitsteam tätig sein, das im Durchschnitt 40 Jahre alt ist. Anhand der folgenden Suchkriterien und Keywords können Sie exakt definieren, welche potenziellen Bewerber Ihre Werbung sehen:

  • Keyword: Diplom-Ingenieur
  • Keyword: Elektroindustrie
  • Alterseinschränkung: zwischen 35 Jahren und 45 Jahren
  • Keywords: teamfähig, Bewerbung, Position

Sollte eine Werbung mit sehr eingeschränkten Suchkriterien nicht effektiv genug sein und kaum Resonanz erzeugen, können Sie durch eine gezielte Veränderung der Keywords Einfluss auf die Zielgruppe nehmen und diese erweitern. Entfernen Sie zum Beispiel das Branchen-Keyword: „Elektroindustrie“, so werden im folgenden alle Diplom-Ingenieure, unabhängig von der Branchenzugehörigkeit, angesprochen. Je effektiver Ihre Keywords auf Suchkriterien abgestimmt sind, desto bessere und qualitativ hochwertigere Bewerber werden Sie erreichen.

Strategisch nach Personal suchen – mit Display-Anzeigen kein Problem

Durch Display-Anzeigen in Suchmaschinen können Sie die Effektivität Ihrer Kampagne weiter erhöhen und so Ihre strategische Personalsuche intensivieren. Display-Anzeigen werden immer im Anschluss an Ihre eigentliche Suchmaschinenwerbung ausgeliefert und sollen einen potenziellen Kandidaten an Ihre Internetseite oder Ihre Werbeaussage erinnern. Oft betrachten Besucher Ihre Internetpräsenz nur sehr kurz und wechseln schnell zur nächsten Information. Trotzdem nimmt jede interessierte Person unterschwellig Ihr Employer Brand oder die Kernaussagen Ihrer Kampagne wahr. Durch animierte Display-Anzeigen, die in immer wiederkehrenden Abständen am Rand der Suchmaschine integriert werden, setzen Sie einen hohen Nachdruck durch Wiederholungen.

So erreichen Sie auch die Bewerber, die im ersten Schritt noch nicht bereit waren, sich längerfristig mit Ihrem Angebot zu beschäftigen. Dadurch, dass Sie immer wieder auf Ihre Kampagne aufmerksam machen, erzeugen Sie nachhaltiges Interesse in der Personalsuche. Ähnlich wie die Bannerwerbung, die im oberen Teil einer Internetpräsenz gezeigt wird, erzielen Sie durch konzentrierte und sorgfältig abgestimmte Display-Werbung einen hohen Wiedererkennungseffekt und mehr Klickraten für Ihre Anzeige.

Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, um sich als Unternehmen auch online perfekt darzustellen?

Ihr Employer Branding entscheidet letztlich darüber, wie Sie von Bewerbern gesehen werden. Ihr Unternehmen positiv darzustellen gelingt nur dann, wenn das Gesamtbild, das Bewerber von Ihrem Betrieb wahrnehmen, stimmig und anziehend wirkt. Daher ist es entscheidend, Ihr Unternehmen durch interessante Fakten, Detailinformationen und durch einen Wertekodex für Bewerber interessant zu machen. In der Folge können Sie mit hohem Engagement und durch gezielte Suchmaschinenwerbung die richtigen Kandidaten für Ihr Unternehmen ansprechen.

Positive Bewertungen und Tatsachenberichte helfen Ihnen zusätzlich dabei, Ihr Unternehmensimage zu steigern und die Strahlkraft auf Bewerber zu erhöhen. Online-Portale wie Kununu oder auch Xing und LinkedIn kanalisieren alle Informationen und Bewertungen von Bewerbern sowie der aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter und erzeugen daraus einen Gesamtscore. Dieser zeigt an, wie Ihr Unternehmen öffentlich bewertet wird und vergleicht die Rahmenbedingungen mit denen anderer, vergleichbarer Betriebe. Neben monetären Kennzahlen, wie Gehaltsstruktur, Boni oder Sonderleistungen werden besonders die allgemeinen Entwicklungsmöglichkeiten und die Zusammenarbeit mit Führungskräften hinterfragt.

Überdenken Sie den Wertekodex in Ihrem Unternehmen – ist er ansprechend?

Um als ein Unternehmen angesehen zu werden, in dem Mitarbeiter gern arbeiten, ist es zielführend, einen modernen Wertekodex im Betriebsumfeld zu implementieren. Neben motivierenden Definitionen der Zusammenarbeit geht es vor allem darum, dass jeder Betriebsangehörige die Werte des Unternehmens kennt und diese lebt. Dabei sind besonders die Führungskräfte Ihres Betriebes angesprochen. Diese können vor allem durch das eigene Beispiel und durch eine individuelle Motivation der Belegschaft dazu beitragen, dass Mitarbeiter im Betrieb zufrieden und mit einem hohen Engagement tätig sind.

Ein professionelles Employer Branding aufzubauen bedeutet, dass alle Angestellten und vor allem die Unternehmensleitung die Bereitschaft mitbringen, auch unbequeme Wahrheiten zur Kenntnis zu nehmen. Eine hohe Veränderungsbereitschaft ist der Schlüssel zu einem passgenauen Unternehmensimage.

Neben klaren Unternehmensentscheidungen, einer offenen Kommunikationskultur und viel Empathie bedeutet der Aufbau einer Unternehmensmarke zudem zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur Ihres Betriebes und in die kontinuierliche Weiterbildung von Mitarbeitern. Zudem muss gewährleistet sein, dass der öffentliche Auftritt des Unternehmens sowohl online als auch offline einen hohen Wiedererkennungswert aufweist. Dies schließt ein einheitliches Design und einen eingängigen Unternehmens-Slogan ein. Auch sollten Bilder und Texte professionellen Ansprüchen genügen und die Werte Ihres Unternehmens positiv darstellen.

Ein gute Stellenbeschreibung in der Suchmaschinenwerbung lockt neue Mitarbeiter an

Potenzielle Kandidaten besuchen in den meisten Fällen zuerst Ihre Internetseite und achten dort besonders auf Ihr Stellenportal. Dieses macht Eindruck, wenn es klar gegliedert ist und den allgemeinen Bewerbungsprozess einheitlich und interaktiv beschreibt. In Stellenangeboten sollte neben den Anforderungen auch auf einen Blick erkennbar sein, was der Mehrwert für den Bewerber ist. Erreichen Sie es, einfach, informativ und klar darzulegen, welche positiven oder auch einzigartigen Rahmenbedingungen oder Vergünstigungen Ihr Unternehmen bietet, werden Kandidaten schnell an Ihrem Angebot Interesse zeigen.

Kandidaten schätzen zudem einen einfachen und transparenten Online-Bewerbungsprozess. Dazu gehören auch das sichere, datenschutzrechtlich einwandfreie hochladen von Bewerbungsdokumenten und ein persönlicher, passwortgeschützter Zugang zu den eingereichten Unterlagen.

Hinterlegen Sie Informationen zum Bearbeitungsfortschritt der Bewerbung, dann präsentieren Sie sich als offenes, transparentes Unternehmen. Kommunikative Personalverantwortliche achten zudem immer darauf, dass Bewerber vor einer Bewerbung unverbindlich mit dem Unternehmen in Kontakt treten können. Neben einer Telefonnummer und einem Ansprechpartner für Rückfragen werden in diesem Zusammenhang auch Chatsysteme immer beliebter. Diese bieten die Möglichkeit, sehr kurzfristig relevante Informationen zu erhalten, ohne dass der potenzielle Kandidat seine Anonymität aufgeben muss.

Involvieren Sie Ihre Belegschaft positiv

Um intern die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen, sich als Unternehmen optimal und professionell darzustellen, ist es zielführend, die eigene Belegschaft positiv in Unternehmensentscheidungen einzubinden. Ihre Mitarbeiter sind die besten Werbebotschafter für Ihren Betrieb und entscheiden letztlich über ein wünschenswertes, neutrales oder negatives Unternehmensimage. Involvieren Sie daher Ihre Betriebsangehörigen regelmäßig in Teambesprechungen oder firmeninternen, anonymen Umfragen. Zeigen Sie echtes Interesse an deren Meinung und den Verbesserungsmöglichkeiten Ihrer Belegschaft und prämieren Sie kostensparende Vorschläge öffentlich.

So entwickeln Sie als Verantwortlicher für das Employer Branding ein Gefühl dafür, wie Ihre Angestellten Ihre Unternehmung objektiv sehen. Sie ermitteln zudem exakt, welche positiven Aspekte Ihre bestehende Belegschaft mit Ihrem Unternehmen verbindet. Gleichzeitig adressieren die Ergebnisse interner Umfragen Optimierungsmöglichkeiten sehr klar. Nehmen Sie die ermittelten Punkte ernst und arbeiten Sie im Führungsteam daran, diese im Folgenden stringent umzusetzen und die Resultate öffentlich zu machen.

Eine fortwährende Einbindung Ihrer Mitarbeiter und ein offener, transparenter und ergebnisoffener Veränderungsprozess motiviert Ihre Belegschaft. Zudem steigert ein solches Vorgehen die Identifikation mit Ihrem Unternehmen. Sie schaffen so die Voraussetzungen dafür, Ihren Betrieb als zugänglich, geradlinig, innovativ und mitarbeiterfreundlich darzustellen. Nur mit einem professionell abgestimmten Employer Branding wird es Ihnen möglich sein, erfolgreich in weiteren Recruiting-Kanälen, wie zum Beispiel in Suchmaschinen, aufzutreten und Ihren Betrieb dort zu etablieren. Das Image Ihres Unternehmens zieht dann Kandidaten wie ein Magnet an, interessiert diese für Ihre vakanten Positionen und ermöglicht letztendlich die Besetzung Ihrer offenen Positionen.

Wie können Personaler die Bewerberzahlen durch die verstärkte Nutzung von Jobportalen steigern und so für Bewerber stärker sichtbar werden?

Jobportale, wie Monster, StepStone oder auch die Internetseite der Bundesagentur für Arbeit sind in Ihrer Funktionsweise mit Suchmaschinen vergleichbar. Gleichzeitig sind Sie spezifischer, bieten mehr Auswahlmöglichkeiten und punkten durch Inhalte und vielfältige Informationen. Auch Xing und LinkedIn verfügen mittlerweile über sehr gut aufbereitete Suchfunktionen und ein breites Angebot an Jobangeboten aus allen Branchen und Arbeitsbereichen. Auf Basis Ihres internen Budgets müssen Sie im ersten Schritt entscheiden, bei welchem Anbieter Sie eine Anzeige schalten möchten. Viele Anzeigenbörsen bieten Paketangebote mit Zusatzleistungen an, die sich je nach Zielstellung für Ihren Betrieb rechnen können.

Bevor Sie sich endgültig festlegen, gilt es in einer Kosten-Nutzen-Analyse abzustecken, welches Jobportal Ihrem Unternehmen die größte Chance auf die besten Bewerber bietet. Dazu lohnt es sich, die Media-Daten einzelner Anbieter zu vergleichen und herauszufinden, ob einzelne Anzeigenbörsen Branchenschwerpunkte setzen. Nachdem Sie sich für ein oder auch für mehrere Jobportale entschieden und eine Anzeige gestaltet und freigeschaltet haben, finden Bewerber nach der Eingabe expliziter Keywords schnell Ihr Stellenangebot.

Zusätzlich schaffen Sie durch die Anzeigenbuchung auf Jobportalen neue Möglichkeiten, sich als Unternehmen zu präsentieren. Viele Anzeigenbörsen bieten Ihnen an, eine Informationsseite über Ihren Betrieb zu erstellen, auf der Sie die wichtigsten Fakten und emotionalsten Informationen Ihres Employer Branding darstellen können. Zudem können Sie Ansprechpartner sichtbar machen, eine Chatfunktion integrieren oder Kommentarfelder einfügen, um die Interaktion mit den potenziellen Kandidaten zu fördern.

So ist es möglich, dass Bewerber sich zunächst allgemein über Ihr Unternehmen und Ihre Rahmenbedingungen informieren und erst im zweiten Schritt nach einer vakanten Position suchen. Durch die geschickte Verknüpfung Ihrer Anzeige mit SEO-Suchmaschinen-Keywords unterstützen Sie zudem die klassische Suche bei Google, Bing oder Yahoo. Dies ist deshalb möglich, weil auch Suchmaschinen Ihre Informationen und Texte in Jobportalen scannen, aufbereiten und diese auf Anfrage ihren Nutzern zur Verfügung stellen.

Unterschätzen Sie den Ansturm auf Ihre Stellenanzeige nicht

Nicht zu unterschätzen sind die Chancen, die sich bei der Verbreitung und Streuung Ihrer Stellenanzeige durch Jobportale für Ihr Unternehmen ergeben. Zum einen informieren Anzeigenbörsen registrierte Nutzer regelmäßig in Newslettern über passende, vor kurzem eingestellte Positionen. So wird sichergestellt, dass auch passive Kandidaten, die derzeit nicht nach einer neuen Position suchen, informiert werden. Durch die Möglichkeit, interessante Jobangebote auf Social-Media-Plattformen wie Twitter, Instagram oder Facebook zu teilen, verbreiten sich Ihre offene Stelle zudem ohne weitere Investition im Internet. Dies steigert den Wert Ihrer Anzeige und damit das Ranking in den Standard-Suchmaschinen.

Zusammengefasst können Sie durch die verstärkte Nutzung von Jobportalen Ihre Stellenangebote einer viel größeren Anzahl von Kandidaten im Rahmen der Mitarbeitersuche zur Verfügung stellen. Wiederum entscheidet die Qualität Ihres Inserats und die Auswahl der richtigen Keywords im Anzeigentext, ob Sie von den besten Talenten und Bewerbern gefunden werden. Eine unüberlegte und vorschnell freigegebene Anzeige mag in diesem Fall zwar auch viele Bewerbungseingänge verzeichnen, trotzdem bestimmt letztlich die Qualität der Bewerber und deren Qualifikation darüber, ob Sie durch eine Anzeige in einem Jobportal die besten neuen Mitarbeiter für Ihr Unternehmen finden.

Welche Vorteile Suchmaschinen-Anzeigen und Jobportale bieten

Komprimiert ausgedrückt, bieten Anzeigen in den gängigen Suchmaschinen und in Stellenbörsen viele Vorteile und sind eine sinnvolle Ergänzung und Erweiterung der klassischen Recruiting-Kanäle. Da sich das Nutzerverhalten durch die Digitalisierung immer weiter in die Richtung von Online-Angeboten verschiebt, ist es sinnvoll, regelmäßig zu überprüfen, welche neuen Methoden im Recruiting für das eigene Unternehmen passend und wirkungsvoll sind. Neben vielen weiteren Innovationen im Recruiting ist derzeit auch die Erstellung von Video-Bewerbung eine interessante und kreative Möglichkeit, passende Kandidaten zu finden und dabei Social-Media-Kanäle sinnvoll einzubinden.

Da sich auch für Personalabteilungen die Anforderungen sehr schnell ändern, ist es angebracht, neue Mittel und Maßnahmen ohne Scheu einzusetzen, um adäquate Bewerber zu interessieren.

Die Vorteile warum Sie verstärkt auf Online-Recruiting-Kanäle wie Suchmaschinen oder Stellenbörsen setzen sollten:

  • Kosten-Nutzen-Berechnung: Printanzeigen in überregionalen Zeitungen und Zeitschriften sind oft teuer und erreichen im Verhältnis weniger Kandidaten. Eine Anzeige durch Suchmaschinenwerbung rechnet sich dagegen in den meisten Fällen per Klick ab und auch Anzeigen in Stellenbörsen sind in den Grundkosten meist günstiger als Printanzeigen.
  • Schnelligkeit: Es ist sehr schnell möglich, eine neue Online-Stellenanzeige zu buchen. Daher muss zwischen Ihrer Entscheidung, eine Vakanz zu besetzen, bis zum Eingang der ersten Bewerbungsunterlagen nicht viel Zeit vergehen. Redaktionsschlüsse oder lange Vorlaufzeiten man nicht beachten. Zudem können Sie eine Online-Anzeige einfach und mit überschaubarem Kostenaufwand verlängern.
  • Verfügbarkeit: Ihre Online-Anzeige ist jederzeit mit den unterschiedlichsten, mobilen Endgeräten abrufbar und kann beliebig oft in den sozialen Medien ohne weitere Investitionen geteilt werden. Durch die Möglichkeit, Jobangebote zu empfehlen, vergrößert sich der Kreis potenzieller Kandidaten ohne Ihr Zutun.
  • Aktualisierungsmöglichkeiten: Sie möchten den Text Ihrer Online-Anzeige verändern, ein weiteres Keyword einfügen oder den Ansprechpartner anpassen? Dies ist einfach und von jedem Arbeitscomputer möglich. Zudem sind keine speziellen Vorkenntnisse nötig, sodass eine Datenaktualisierung schnell und einfach vorgenommen werden kann.
  • Interaktion und Employer Branding: Ihre Unternehmens-Homepage ist nur einen Klick von Ihrer Stellenanzeige entfernt. Damit bieten Sie Bewerbern alle Möglichkeiten, Ihr Unternehmen intensiv und aus unterschiedlichen Betrachtungswinkeln kennenzulernen. Ihr Employer Branding gewinnt durch interaktive, digitale Anzeigen und stellt Sie als offenes, positives und zukunftsorientiertes Unternehmen dar.

Zusammenfassung und Fazit zur Suchmaschinenwerbung

Die Digitalisierung macht auch vor Personalabteilungen und dem Recruiting von neuen Mitarbeitern nicht halt. Die Art und Weise wie Bewerber heute nach vakanten Positionen suchen, hat sich stark gewandelt. Es ist daher entscheidend, das veränderte Nutzerverhalten zu erkennen und adäquate Schritte einzuleiten, um das Unternehmen auch in Bezug auf die Auswahl von Recruiting-Kanälen zukunftsfähig aufzustellen.

Dabei reicht es nicht aus, lediglich Werbemaßnahmen in Suchmaschinen oder Jobportalen zu buchen, um potenzielle Kandidaten modern anzusprechen. Ohne eine zielgerichtete Vorarbeit und ein positives und progressives Employer Branding wird die Erweiterung von Recruiting-Kanälen nur wenig Erfolge zeitigen. Grundlage für einen nachhaltigen Effekt und eine Wirksamkeit Ihrer Online-Anzeigen ist vielmehr eine moderne Kommunikationskultur im Unternehmen und die Sensibilisierung aller Führungskräfte.

Warum ist eine moderne Kommunikationskultur wichtig?

Dies liegt daran, dass die Art und Weise des allgemeinen Führungsstils einen hohen Einfluss auf Ihr Unternehmensimage hat. Es bestimmt, ob sich Bewerber von den Werten und den Rahmenbedingungen Ihres Betriebes angezogen fühlen. Interne Umfragen, regelmäßige Meetings und die Umsetzung relevanter Punkte helfen, die Mitarbeitermotivation zu steigern. Da Ihre Mitarbeiter die besten Werbeträger für Ihr Unternehmen sind, sollten Sie alles daransetzen, die Zufriedenheit und Bindung Ihrer Belegschaft durch zielgerichtete Maßnahmen zu stärken.

Nachdem Sie das Unternehmensimage verstärkt und professionalisiert haben, sind digitale Recruiting-Kanäle wie Suchmaschinen oder Jobportale eine gute Möglichkeit noch mehr Kandidaten zu begeistern und über die Vakanzen im Unternehmen zu informieren. Statt Werbung breit zu streuen, bieten Suchmaschinen Ihnen den Mehrwert, sehr gezielt bestimmte Personengruppen durch passende Keywords anzusprechen. Zudem steht Ihre Anzeige 24 Stunden am Tag zur Verfügung, ist jederzeit veränderbar und kann von interessierten Personen einfach und in Sekundenbruchteilen geteilt werden. Mit Suchmaschinenwerbung und gut aufbereiteten Anzeigen in Jobportalen verstärken Sie daher Ihre Bemühungen, die besten Talente und Angestellten für Ihren Betrieb zu finden. Zudem stellen Sie sich im globalen Bewerbermarkt als offenes, mitarbeiterzentriertes und modernes Unternehmen dar und gewinnen neue Fachkräfte durch ein emotionales Unternehmensimage.

Autor: Torsten Niermann

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