Eine erfolgreiche Karriereseite gestalten: Mit diesen 9 Tipps klappt es

Eine erfolgreiche Karriereseite gestalten: Mit diesen 9 Tipps klappt es

Das Internet ist heutzutage der wichtigste Faktor für Bewerber, die auf Jobsuche sind. Online finden sich zahlreiche Stellenausschreibungen auf einen Blick. Mit nur wenigen Klicks ist die Bewerbung zudem abgeschlossen.

Für Unternehmen ist die Karriereseite auf der Webseite nicht nur das Herzstück des E-Recruitings, sondern auch der Kern der gesamten Personalbeschaffung. Doch wie gestaltet man eine erfolgreiche Karriereseite? Welche Informationen braucht es unbedingt? Und wie spricht man geeignete Bewerber an?

Das 1×1 einer erfolgreichen Karriereseite

Was ist eine Karriereseite?

Die Karriereseite ist der Teil der Webseite eines Unternehmens, auf der Stellenangebote zu finden sind. Auf dieser Seite kann sich eine Firma ebenfalls Kandidaten und Interessenten präsentieren. Die Karriereseite ist die erste Anlaufstelle für zukünftige Arbeitnehmer – und sollte diese überzeugen.

Welche Informationen sollten auf der Karriereseite zu finden sein?

Die Karriereseite sollte nicht nur freie Stellen im Unternehmen auflisten. Wichtig ist, dass Unternehmen sich selbst attraktiv präsentieren – und für qualifizierte Bewerber viele Informationen bereitstellen, die die Firma von der Konkurrenz abhebt.

Warum benötige ich eine Karriereseite?

Das Internet ist mittlerweile das wichtigste Medium, um qualifizierte Arbeitnehmer und Webseite-Besucher von sich als Unternehmen zu überzeugen. Auf der Karriereseite hat jede Firma die Chance, das Employer Branding selbst in die Hand zu nehmen – und so eine positive Arbeitgebermarke zu erschaffen und Fachpersonal anzusprechen.

Karriereseiten im Personalmarketing: Die Arbeitgebermarke betonen

Die Karriereseite eines Unternehmens ist im Netz die erste Anlaufstelle für Bewerber, die sich für einen Job interessieren. Besonders in Zeiten des Fachkräftemangels bieten sie Arbeitgebern eine große Chance, bei Kandidaten zu punkten. Denn die Karriereseite wird vom Unternehmen selbst erstellt. Daher bestimmt auch die Firma selbst, worauf sie besonderen Wert legen möchte.

Das hat viele Vorteile: Firmen können durch Employer Branding die Unternehmens-Attraktivität hervorheben und eine eigene Arbeitgebermarke erschaffen. Das ist besonders für qualifizierte Fachkräfte und neue Talente interessant. Denn der Arbeitsmarkt dreht sich zunehmend: Nicht mehr die Personalverantwortlichen haben eine Vielzahl von guten Bewerbungen auf dem Tisch legen – vielmehr haben qualifizierte Kandidaten eine große Auswahl an potenziellen Arbeitgebern.

Wie sich ein Unternehmen auf der Karriereseite präsentiert, hat also maßgebliche Auswirkungen auf den Erfolg der Personalbeschaffung. Dabei ist es sinnvoll, auf einige Inhalte zu setzen, die als Must-have einer erfolgreichen Karriereseite gelten. Doch welche sind das?

Emotionale Inhalte auf der Karriereseite: So machen sich Unternehmen attraktiv

Hat die Webseite eines Unternehmens eine Karriereseite, übernimmt diese folgende Aufgabe: Sie soll Kandidaten und andere Nutzer abholen, sodass sich diese für die Firma interessieren. Anders als bei Jobsuchmaschinen oder Arbeitgeberbewertungsportalen bestimmt der Arbeitgeber hier selbst, wie er sich darstellt. Dabei sollte die zentrale Frage sein: Warum sollten sich qualifizierte Interessenten bei Ihrem Unternehmen bewerben – und was hebt Sie von der Konkurrenz ab?

Dabei sind vor allem persönliche Inhalte gefragt, die es schaffen, Emotionen zu vermitteln und dabei einen Einblick in die Abteilungen der Firma bieten. Durch multimediale Inhalte gelingt es, sich als Unternehmen abzuheben und die eigene Individualität zu betonen. Hilfreich ist es dabei, „Gesicht“ zu zeigen.

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Mit emotionalen Inhalten machen Sie Bewerber auf sich aufmerksam © metamorworks – Adobe Stock

Diese Methoden können dabei zum Einsatz kommen:

Methodenähere Informationen zur Methode
Fotos von MitarbeiternFotos machen eine Webseite persönlich. Wenn die Bilder von echten Arbeitnehmern sind und dabei noch mit Professionalität überzeugen können, bekommt die Karriereseite einen vertrauten, individuellen Touch. Sie bieten so einen einzigartigen Einblick in die Unternehmenskultur und zeigen viele Punkte des Berufslebens, die für Kandidaten interessant sind.
Videos aus dem ArbeitsalltagTexte sind wichtig, dennoch leben besonders erfolgreiche Karriereseiten von multimedialen Eindrücken. Ein Video aus dem Arbeitsalltag, bei dem verschiedene Stimmen zu Wort kommen und multiple Bereiche sowie Prozesse gezeigt werden, bringt Bewerbern ihren potenziellen Arbeitsplatz näher und senkt die emotionale Hürde einer Bewerbung.
Zitate von ArbeitnehmernDen Mitarbeitern eine Stimme geben: Das gelingt durch Zitate von Arbeitnehmern, die das Berufsleben einfangen und auf die Webseite bringen. Was schätzen die Mitarbeiter im Unternehmen? Was zeichnet den Arbeitgeber aus? Diese Fragen interessieren die Nutzer – und wirken noch glaubhafter, wenn sie die Beschäftigten beantworten.
Eindrücke von gemeinsamen Aktivitäten außerhalb des ArbeitslebensViele Bewerber suchen mittlerweile nicht nur nach einem Arbeitsplatz zum reinen Broterwerb. Sie suchen nach weiteren Vorteilen wie einer Work-Life-Balance, einem Netzwerk und einem tollen Team. Sie leben diese Werte in Ihrem Unternehmen? Fangen Sie dies ein und bringen Sie es auf den Karrierebereich Ihrer Website!
Auch, wenn die Webseite vielfältig gestaltet ist und tolle Einblicke in das Unternehmen und dessen Prozesse bietet, sollten Sie nicht vergessen, dass Bewerber mit vielen Fragen auf die Webseite kommen. Daher ist es wichtig, dass Unternehmen diese Fragen auf der Karriereseite beantworten.

Bewerberfragen: Diese Fragen sollte eine Karriereseite beantworten

Bewerber, die sich auf der Karriereseite eines Unternehmens befinden und dort eine Stellenausschreibung sehen, wollen überzeugt werden – dazu gehört auch, dass der Arbeitgeber die Fragen der Kandidaten dort beantwortet. Während zum Beispiel das Unternehmensprofil auf Facebook oder auf anderen Kanälen zum Social Media Recruiting einen kurzen Überblick gibt, darf die Karriereseite ins Detail gehen.

Eine gute Karriereseite dient nämlich nicht nur dem Employer Branding, sondern sollte kurz und knackig die wichtigsten Bewerberfragen beantworten:

  • Was macht das Unternehmen?
  • An welchen Standorten agiert das Unternehmen?
  • Welche Werte und Ziele verfolgt der Unternehmen?
  • Welche Erwartungen und Ansprüche hat das Unternehmen an seine Mitarbeiter?
  • Was bietet das Unternehmen den Mitarbeitern?
  • Welche Karriere- und Verdienstmöglichkeiten gibt es im Unternehmen?
  • Welche Weiterbildungsmöglichkeiten bietet die Firma an?
  • Wie kann ich mit dem Unternehmen Kontakt aufnehmen und wer ist der Ansprechpartner?

Beantwortet Ihre Karriereseiten all diese Fragen, gewinnen Bewerber einen wirklichen Einblick in ihre Chancen und Möglichkeiten im Unternehmen. Sie können für sich abwägen: Will ich Teil des Teams werden und wenn ja, zu welchen Konditionen?

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Karriereseiten müssen die wichtigsten Bewerberfragen beantworten © Paolese – Adobe Stock

Die Zielgruppe ist entscheidend: Ansprache und Standortmarketing auf Karriereseiten

Um mit einer Karriereseite die Anzahl der qualifizierten Bewerbungen nachhaltig zu erhöhen, sollten Sie – wie überall im Marketing – die Zielgruppe im Auge behalten. Deshalb gibt es auch kein allgemeingültiges Konzept für eine erfolgreiche Karriereseite. Keine Seite sollte zu 100 Prozent wie eine andere sein. So sollten Sie zum Beispiel Auszubildende anders ansprechen als Führungskräfte im oberen Management.

Aus diesem Grund sollten Unternehmen immer im Hinterkopf behalten, für wen die Karriereseite interessant ist und welche Werte der Unternehmenskultur dieser Person besonders wichtig sind. Denkbar ist zum Beispiel, verschiedene Karriereseiten auch auf unterschiedlichen Plattformen anzulegen, die dann speziell für potenzielle Auszubildende oder für bereits qualifizierte Fachkräfte konzipiert sind. Besonders bei Mitarbeitern, die vielfältige Berufschancen und Talente haben, ist es wichtig, den Standort des Unternehmens hervorzuheben. Hierbei ist besonders das Standortmarketing auf der Karriereseite hilfreich.

Hidden Champions: Standortmarketing in der Provinz

Viele Unternehmen haben aus Traditionsgründen einen entlegenen Standort – oder nutzen die günstigeren Bodenpreise und geringen Gewerbesteuersätze einer ländlicheren Lage. Was für Arbeitgeber finanzielle Vorteile bedeutet, macht die Personalbeschaffung schwieriger: Denn in der Regel stehen vor Ort auf dem Land weniger qualifizierte Mitarbeiter zur Verfügung.

Standortmarketing hilft, die individuellen Vorzüge eines Unternehmensstandorts hervorzuheben –und vor allem die positiven Punkte betonen. Denn generell gilt: Bei der Betrachtung der Vor- und Nachteile eines Standorts kommt es immer auf die Sichtweise an.

So besteht die Möglichkeit, die Unternehmensseite mit speziellen Informationen für unterschiedliche Interessenten anzureichern:

  • Familien: Hier punkten Sie mit Vorteilen wie geringen Immobilienpreisen, Betreuungsangeboten für Kinder sowie familientauglichen Freizeitmöglichkeiten.
  • Junge Leute: Überlegen Sie, welche Alleinstellungsmerkmale einer Region für junge Leute relevant sein können. Das sind beispielsweise Freizeit- und Abendangebote. Auch der Anschluss an öffentliche Verkehrsmittel oder eine schnelle ICE-Strecke sind für die jüngere Zielgruppe von Relevanz.
  • Erfahrene Teammitglieder: Kulturelle Angebote einer Region sowie Kulinarisches punkten bei erfahrenen Personen, deren Kinder bereits aus dem Haus sind, mehr als das Kita-Angebot rund um Ihren Standort.

Durch das Hervorheben dieser Vorteile und der firmeneigenen Spezifika können Sie auch ortsfremde Talente für einen ländlicheren Standort interessieren. Hilfreiche Mittel und bewährte Alternativen zur traditionellen Personalbeschaffung sind hierbei Robot Recruiting und Mobile Recruiting.

Großstadt und Metropolregion: Attraktive Standorte bewerben

Unternehmen, die ohnehin in größeren Städten ansässig sind, haben zumeist weniger Nachwuchsprobleme, um ihr Team zu ergänzen. Dennoch sollten Sie auch in einem solchen Fall auf Standortmarketing setzen.

Wer von außerhalb in eine neue Stadt zieht, kennt vielleicht einige Sehenswürdigkeiten, Insiderwissen fehlt aber noch. Hier wird im besten Fall die Firma aktiv. Bieten Sie Kandidaten und Mitarbeitern die Möglichkeit, direkt über die Karriereseite des Unternehmens alle relevanten Informationen gebündelt zu finden.

Dazu gehören folgende Informationen:

  • Administratives: Wo kann ich mich ummelden? Welche Wohnungsbaugesellschaften gibt es? Wie finde ich eine geeignete Wohnung?
  • Schulen und Kitas: Welche Einrichtungen sind in der unmittelbaren Nähe des Unternehmens?
  • Lebenshaltungskosten: Wichtiges Insiderwissen betrifft auch das tägliche Leben. Was kostet wie viel? Wie verhält es sich mit den Mietpreisen?
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Unternehmen sollten auf Standortmarketing setzen © Gorodenkoff – Adobe Stock

Eine eigene Unterseite oder eine separate Sektion auf der Karriereseite bieten dafür genügend Raum und lassen auch Platz für Kreativität: Wie wäre es mit kurzen Videoclips, in denen Ihre Mitarbeiter aus dem Nähkästchen plaudern? Auch die Ergebnisse einer anonymen Umfrage unter den Mitarbeitern zu Mietkosten in der Region gibt Interessenten Aufschluss über den Standort Ihres Unternehmens.

9 Tipps für die Karrierewebseite: Hierauf sollten Unternehmen achten

Auf einer Karriereseite machen sich Unternehmen für Bewerber auf Jobsuche attraktiv, zeigen aber auch Besuchern aktuelle Stellenausschreibungen auf. Daher sollte Ihr Profil besonders individuell wirken. Die nachfolgenden 9 Tipps helfen Ihnen dabei, Ihre Arbeitgebermarke (noch) stärker zu prägen – und so potenzielle Bewerber nachhaltig zu überzeugen.

Tipp 1: Die Karriereseite klar und übersichtlich halten

Individualität lässt sich nicht nur durch Inhalte zeigen, sondern auch bei der Gestaltung der Karriereseite für den Nutzer. Hierbei ist es besonders wichtig, dass Bewerber nicht lange nach Informationen suchen müssen, sondern intuitiv genau das finden, was sie interessiert. Je einfacher und klarer eine Webseite aufgebaut ist, desto stärker erhöhen Sie die Fokussierung.

Daher kann es durchaus Sinn ergeben, Menüs im Kopf-(Header) und Fußbereich (Footer) der Website auf ein Minimum zu reduzieren. So lenken diese Bereiche den Nutzer so wenig wie möglich von der eigentlichen Karriereseite und den Inhalten ab. Eine mobiloptimierte Seite ist mittlerweile Pflicht – denn die meisten User recherchieren am Smartphone oder am Tablet.

Tipp 2: Multimediale Inhalte einbinden, die Emotionen wecken

Nach wie vor ist Text im Internet der wichtigste Inhalt: Er enthält die höchste Informationsdichte und kann am besten von Suchmaschinen interpretiert werden. Dennoch sollte er auf der Karriereseite kurz und präzise sein. Unterstützt von Bildern, Videos und anderem multimedialen Content wirkt er noch besser.

Durch unterschiedliche Darstellungsformen geben Unternehmen einen einzigartigen Einblick in die Firma, das Team und die Arbeitsatmosphäre. So kann das Unternehmen die Präsenz auf der digitalen Plattform nutzen, um die eigene Kultur und Werte besser aufzuzeigen. Dabei sollten Sie auf eine professionelle Umsetzung und hochwertige Inhalte setzen, die bei Bewerbern Interesse wecken, Teil des Teams zu werden und ihre Karriere in Ihrem Unternehmen zu starten.

Tipp 3: Persönliche Inhalte prägen die Arbeitgebermarke

Eine tolle Möglichkeit, die Karriereseite persönlich und individuell zu gestalten, sind Portraits der Mitarbeiter aus dem Team. Dadurch können sich Bewerber mit der Person und so auch mit dem Unternehmen identifizieren. Exemplarisch vorgestellte Arbeitnehmer aus verschiedenen Bereichen und Abteilungen symbolisieren dabei die Vielfalt Ihrer Firma.

Indem Sie aufzeigen, welche Karrierewege im Unternehmen möglich sind und wie unterschiedlich die Qualifikationen der Mitarbeiter sind, motivieren Sie Interessierte für den Bewerbungsprozess. Auch eine persönliche Ansprache auf der Karriereseite wirkt offener, wertschätzender sowie sympathischer – und erhöht zudem die Aufmerksamkeit der Leser.

Tipp 4: Die Vorzüge des Unternehmens betonen

Für viele Bewerber ist der ausschlaggebende Grund bei der Entscheidung für ein Unternehmen nicht mehr nur die reine Arbeit: Sie suchen nach einer Work-Life-Balance, einem Netzwerk und nach einem tollen Team. Bieten Sie als Arbeitgeber dies, sollten Sie Vorzüge und Zusatzleistungen unbedingt auf der Karriereseite nennen.

Egal ob flexible Arbeitszeiten, ein Betriebskindergarten oder kostenloses Obst und Gemüse: All dies ist für Bewerber interessant. Besonders wichtig für potenzielle Arbeitnehmer sind die Arbeitszeitgestaltung, Homeoffice und Auszeitmöglichkeiten wie ein Sabbatjahr. Dennoch sollten Arbeitgeber darauf achten, auch nur wirkliche Vorteile als solche zu präsentieren und nicht Selbstverständlichkeiten als außergewöhnlich anzupreisen.

Standortmarketing
© Shutter_M/Fotolia

Tipp 5: Einen Mehrwert bieten und Interaktion fördern

Richtig rund werden Karriereseiten durch Zusatzangebote und die Möglichkeit zur Interaktion. Denkbar ist beispielsweise ein Leitfaden für Absolventen, der darüber informiert, wie der Auswahlprozess abläuft und wie sich die Kandidaten darauf vorbereiten können. Das können zum Beispiel Tipps für das erste Vorstellungsgespräch sein, die die Hemmschwelle einer Bewerbung senken. Auch ein interaktives Karrierespiel kann Aufmerksamkeit erzeugen und emotionale Nähe schaffen.

Tipp 6: Geringe Einstiegshürden erleichtern die Bewerbung

Durch den Fachkräftemangel sollte die Karriereseite im Kampf um geeignetes Personal vieles erleichtern. Wer als Antwort auf eine Stellenausschreibung statt einer umfangreichen Bewerbungsmappe anfangs nur eine Kurzbewerbung anfordert, ermutigt mehr Menschen zur Bewerbung.

Auch Schnupperpraktika für Auszubildende sind eine tolle Möglichkeit, das Unternehmen kennenzulernen und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen – für diese bietet sich beispielsweise ein simples Bewerbungsformular an. Probearbeiten ist für beide Seiten hilfreich: Sie als Arbeitgeber erkennen Talente, Interessenten wird deutlich, ob die Stelle wirklich für sie geeignet ist. Diese unterschiedlichen Einstiegsmöglichkeiten sollten Sie auf der Karriereseite betonen.

Tipp 7: Call-to-Action und Kontaktmöglichkeiten

Auch auf einer Karriereseite ist der Call-to-Action, also die Aufforderung sich auf eine Stellenausschreibung zu bewerben, das Wichtigste. Ein entsprechend auffälliger Button erhöht die Bewerberquote deutlich. Er sollte den Nutzer mit einem Klick zum Bewerbungsformular oder zu einem digitalen Bewerbungsprozess führen.

Wie beim Kaufprozess in einem Onlineshop muss es Bewerbern leicht gemacht werden, damit der Vorgang nicht unerwartet abgebrochen wird. Benutzerfreundlichkeit und Vertrauenswürdigkeit sind das A und O, wenn es um die Preisgabe persönlicher Daten geht.

Tipp 8: Weiterhin in Kontakt bleiben

Auch über die klassischen Fragen hinaus sollte die Möglichkeit bestehen, Hilfe beim digitalen Bewerbungsprozess zu bekommen und gute Kontaktmöglichkeiten zu erhalten. Am besten ist hierbei natürlich den zuständigen Ansprechpartner mit Adresse, Telefon und E-Mail zu nennen. Ein Bild der jeweiligen Person sorgt für Sympathiepunkte. Weisen Sie zudem auf die Möglichkeit von Initiativbewerbungen hin.

Um in Kontakt zu bleiben, bieten sich Newsletter oder ein Job Alert an. So bleiben Interessierte weiterhin über offene Stellen informiert. Auch reißt der Kontakt zu potenziellen Mitarbeitern nach dem Schließen der Karriereseite nicht ab. Ebenso sind die sozialen Netzwerke eine Chance, auf vielen Kanälen und Plattformen vernetzt zu bleiben: Die Unternehmensaufritte auf Xing, LinkedIn und Co. sind eine gute Möglichkeit, Informationen zum Unternehmen zu posten und offene Stellen anzubieten.

Tipp 9: Landingpages für verschiedene Berufe

Um eine Zielgruppe möglichst genau ansprechen zu können, empfehlen sich sogenannte Landeseiten (Landingpages). Diese sind im besten Fall für die einzelnen Berufe und Karrieren im Unternehmen optimiert. Sprich: Auf diesen Seiten dreht sich alles ausführlich um nur eine einzige Stelle.

Arbeitgeber haben so die Chance, sich der jeweiligen Position und geeigneten Bewerbern umfassend zu widmen, statt alle potenziellen Kandidaten für alle Stellen im Unternehmen ansprechen zu müssen. Seiten dieser Art sind zwar aufwendig, aber auch ungleich erfolgreicher.

Fazit: Karriereseiten – eine große Chance für die Arbeitgebermarke

Karriereseiten sind für Bewerber eine wichtige Orientierung. Sie bieten gleichzeitig eine Chance für Arbeitgeber, sich präsentieren zu können und die Arbeitgebermarke zu prägen. Denn nicht nur Recruiting über beispielsweise Suchmaschinen bietet die Möglichkeit, geeignete Bewerber zu finden.

Durch individuelle und informative Karriereseiten haben Unternehmen die Chance, Talente, Fachkräfte und Auszubildende an sich zu interessieren und auch den Bewerbungsprozess zu vereinfachen. Dabei sollten Sie genügend Informationen zur Verfügung stellen – und gleichzeitig mobiloptimiert und multimedial arbeiten.

Autor: Redaktion Personalwissen