Liebe Leserin, lieber Leser,
Veränderungen gehören heute zum Führungsalltag wie Termine, Zielkonflikte und die erstaunliche Fähigkeit mancher Prozesse, sich selbst zu vermehren. Besonders mittlere Führungskräfte stehen dabei in einer unbequemen Rolle: Oben wird entschieden, unten wird hinterfragt, und dazwischen sollen Sie bitte souverän wirken.
Ich erlebe es immer wieder: Der Versuch, etwas zu verändern, scheitert selten daran, dass Mitarbeitende grundsätzlich stur sind. Er scheitert daran, dass Menschen merken, wenn ihnen Beteiligung nur vorgespielt, Aufwand verschwiegen oder Unsicherheit als „Chance“ verkauft wird. Das ist kein Change Management. Das ist Vertrauensabbau mit PowerPoint-Unterstützung.
Im Top-Thema ab Seite 6 lesen Sie, wie Sie Veränderungen durchbringen, ohne Ihrer Glaubwürdigkeit zu schaden. Nicht mit Parolen. Nicht mit Beschönigung. Sondern mit Klarheit.
Mit besten Grüßen
Guido Bonau, Chefredakteur