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Enthalten in Arbeitsrecht kompakt
Altersdiskriminierung bei Stellenbesetzung: Bewerber scheitert mit Klage auf unbegrenzten Schadensersatz!
Ein Bewerber, der ohne die nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) unzulässige Benachteiligung durch den Arbeitgeber eingestellt worden wäre, kann grundsätzlich Ersatz eines ihm entstandenen Schadens wegen entgangenen Arbeitsentgelts verlangen. Im nachfolgenden Fall stellte sich dabei die Frage, ob dieser Schadensersatz zeitlich begrenzt sein kann.
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Enthalten in Personal aktuell
Diskriminierung bei der Einstellung: Schadensersatz für das entgangene Gehalt ja – aber nicht bis zur Rente
In den meisten AGG-Klagen wegen Diskriminierungen im Einstellungsverfahren geht es um Entschädigungen für den immateriellen Schaden – sprich: Schmerzensgeld. Im aktuellen Fall geht es jedoch um den materiellen Schadensersatz für das entgangene Gehalt. Der abgelehnte Bewerber versuchte hier, seine Möglichkeiten auszureizen. Doch da spielen die Gerichte nicht mit (Bundesarbeitsgericht (BAG), 10.9.2026, 8 AZR 153/25).
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Enthalten in Personal aktuell
„Ihre Gehaltsvorstellung ist leider zu hoch“: Wenn die Nachricht den Falschen erreicht, kann’s teuer werden
Das ist schnell passiert: Sie wollen eine Nachricht an einen Mitarbeiter, Ex- Mitarbeiter oder Bewerber schicken und versenden sie irrtümlich an jemand anderen. Dumm nur, wenn Sie dabei personenbezogene Daten des eigentlichen Empfängers offenbaren. Denn dieser kann dann in der Regel eine Entschädigung wegen des Datenschutzverstoßes von Ihnen verlangen (Bundesgerichtshof (BGH), 23.6.2026, VI ZR 97/22).
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Enthalten in Arbeitsrecht kompakt
Arbeitgeber lehnte „divers“-Person als „Herr T.“ ab: kein Entschädigungsanspruch
Was wäre ein Gesetz zum Schutz vermeintlich „schwächerer“ Personen, das nicht auch entsprechende Betrüger auf den Plan ruft? In der heutigen Zeit leider undenkbar. Der nachfolgende Fall zeigt wieder einmal, was hier alles möglich ist. Der Arbeitgeber konnte sich jedoch glücklicherweise auf das Arbeitsgericht verlassen.
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